Termine

18.06.2024
18:00 - 19:30 Uhr

Online

DemokratieVerstärker: Aufsuchende Beteiligung / Sprechen & Zuhören / Unterstützung von Demokratie-Initiativen

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Sie möchten sich für die Demokratie starkmachen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? DemokratieVerstärker verbindet Sie mit Organisationen, die an einer Stärkung und Weiterentwicklung unserer Demokratie arbeiten. Sie lernen bei jeder Veranstaltung drei konkrete Ansätze kennen, mit denen Sie direkt im Anschluss aktiv werden können.

Am 19. Juni geht es darum, wie man Menschen für politische Teilhabe gewinnen kann. Mit  Dialogverfahren lernen Sie, wie Sie von persönlichen Empfindungen zu einer sachlichen Diskussion übergehen. Außerdem wird erklärt, wie Ihre Initiative zur Stärkung unserer Demokratie unterstützt werden kann.

Die Themen

  • Aufsuchendes Losverfahren für Bürgerbeteiligung - mit Paul Naudascher von Es geht LOS
  • Das Dialogformat "Sprechen & Zuhören" - mit Josef Merk von Mehr Demokratie
  • Unterstützung von Demokratie-Initiativen - mit Anna Geuchen & Malin Mahne von Zusammen für Demokratie

Aufsuchendes Losverfahren: Die Teilnahme an Beteiligungsveranstaltungen ist für viele Menschen eine bereichernde Erfahrung. Welche Effekte dies konkret hat, wird anhand vorläufiger Ergebnisse aus der Evaluation des Projekts Hallo Bundestag präsentiert und dabei ein Fokus auf das Aufsuchende Losverfahren gelegt. Dieses wendet Es geht LOS an, da viele Menschen nicht auf eine Einladung per Brief reagieren. So fehlen wichtige Perspektiven (z. B. Nichtwählerinnen und Nichtwähler und diskriminierte Gruppen). Die Es geht LOS-Aktiven gehen zu den Eingeladenen nach Hause und suchen dort das Gespräch. So können Beteiligungshürden abgebaut und Menschen zur Teilnahme motiviert werden. Zudem möchte Es geht LOS dazu einladen, dem Aufsuchenden Netzwerk beizutreten. Hier veröffentlicht der Verein, wenn er Unterstützung beim Aufsuchen benötigt und stellt Ressourcen (Trainings, ggf. eine Aufwandsentschädigung) zur Verfügung.

„Sprechen & Zuhören“ ist ein von Mehr Demokratie entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Ohne dass direkt Emotionen ausgesprochen werden müssen, werden doch Empfindungen spürbar. Dadurch bekommen alle ein Gefühl dafür, „wo der oder die andere steht“. Beim Zuhören entsteht Empathie und Respekt, insbesondere dann, wenn die Teilnehmer beim Zuhören Ähnlichkeiten zu eigenen Erfahrungen erkennen. Nach mehreren Dialogrunden ist eine gute Basis für die inhaltliche und sachliche Arbeit an einem Thema geschaffen. Das Format ist leicht durchführbar und eine einfache Möglichkeit, um das demokratische Miteinander zu stärken.

Zusammen für Demokratie ist ein bundesweites Bündnis, in dem die Mitglieder ihre Aktivitäten zur Verteidigung der Demokratie koordinieren und die mutigen Menschen unterstützen, die unter teilweise schwierigen Bedingungen überall im Land für demokratische Werte einstehen. Für Initiativen, die lokal aktiv sind, bietet das Bündnis Unterstützung. Dabei wird mit bestehenden Netzwerken und Bündnissen zusammengearbeitet, insbesondere in den Bundesländern, in denen 2024 Kommunal- und Landtagswahlen stattfinden. Die Unterstützung wird flexibel auf den Bedarf ausgerichtet, wie er von Initiativen vor Ort gesehen und benannt wird.

Mehr Informationen

18.06.2024
18:00 - 19:15 Uhr

Online

Sind Alltagsbürger kompetente Bürgerrat-Teilnehmer?

Anmelden

Veranstaltungsort: Universität Canberra, Gebäude 24, University Drive South, Canberra, ACT 2601, Australien

Für Daniel Kübler ist die Rolle der Bürgerkompetenz in der Demokratie ein kontroverses Thema. Empirische Studien zeigen, dass die Inkompetenz unter den Bürgern erstaunlich weit verbreitet ist, aber bei politischen Entscheidungen entscheidend von den Stellungnahmen der Eliten abhängt. Ein realistischer Ansatz muss daher den Kontext anerkennen, in dem Bürgerbeteiligung und Deliberation stattfinden, und verstehen, wie dieser Kontext die Kompetenz der Bürger fördert (oder nicht fördert).

Für Simon Niemeyer stützt sich die seit langem geführte Debatte über die Alltagskompetenz der Bürger auf überholte Modelle individueller Rationalität, die auf eine problematische Demokratie-Phase angewandt werden. Wenn wir stattdessen die menschlichen deliberativen Fähigkeiten so verstehen, wie sie sich in dynamischen Gruppen entwickelt haben, ergibt sich ein völlig anderes Bild - eines, das eine tiefe Ungerechtigkeit in Bezug darauf aufdeckt, wie wir die Bürgerkompetenz verstehen und wie dieses Versagen in vielen demokratischen Traditionen dazu beigetragen hat, sie zu untergraben.

Über die Diskutanten

Simon Niemeyer ist Professor und Mitbegründer des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität von Canberra. Zu seinen Forschungsarbeiten im Bereich der deliberativen Demokratie gehören die Konzeptualisierung des Wesens der deliberativen Vernunft und das Verständnis der Bedingungen, die sie unterstützen.

Daniel Kübler ist Professor für Politikwissenschaft und Co-Direktor des Zentrums für Demokratiestudien an der Universität Zürich, Schweiz. Seine Forschung konzentriert sich unter anderem auf die Meinungsbildung der Bürger bei direktdemokratischen Abstimmungen sowie auf die Beteiligung an Bürgerversammlungen.

Moderatorin

Lucy J. Parry ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Deliberative Democracy and Global Governance.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 18 Uhr AEDT (9 Uhr MESZ) statt.

Interessierte können die Veranstaltung über die Videokonferenz-Plattform Zoom verfolgen.

Eine Veranstaltung in der Reihe 10 große Fragen zur deliberativen Demokratie.

18.06.2024
19:00 - 20:30 Uhr

Online

Weiterentwicklungsprozess des Nationalparks Schwarzwald - Einsatz von Dynamic Facilitation in einem Multi-Akteurs-Konflikt

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Wie entwickelt man thematisch einen Nationalpark weiter, bei dem die einen Prozessschutz, die anderen Artenschutz und wieder andere den Tourismus maximal ausweiten wollen ohne Rücksicht auf Schutzgebiete? 

Dieser DF Talk bietet einen Einblick in den Prozesses zur Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald unter Einsatz von Dynamic Facilitation in einem Multi-Akteurs-Konflikt.

Dynamic Facilitation ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Im Verfahren zur Weiterentwicklung des Nationalparks Schwarzwald wurden von vier Arbeitsgruppen mehr als 30 Empfehlungen im Konsens erarbeitet. Auch was die Politik dann daraus gemacht hat, berichtet Dr. Thomas Uhlendahl (memoU) , der innerhalb des Teams von „ Generationen.Dialog.Zukunft e.V.“ die Projektleitung inne hatte und zwei der vier Arbeitsgruppen moderierte.

Hintergrund des Projekts

Der Nationalpark Schwarzwald soll nicht nur räumlich, sondern auch thematisch erweitert werden. Die Themen sind da vielfältig von Prozess- und Artenschutz bis Tourismus und Verkehr, ebenso vielfältig daher auch die Konflikte.

Hierzu wurde seitens des Umweltministeriums Baden-Württemberg ein Prozess aufgesetzt, in dem sowohl aus der Bürgerschaft als auch aus Nationalpark-Rat und -Beirat Empfehlungen für die Landespolitik erarbeitet werden sollten. 

„Generationen.Dialog.Zukunft e. V.“ hatte die Aufgabe der Prozessbegleitung für die Arbeitsgruppen aus Rat und Beirat übertragen bekommen. Da die Konfliktlage offenkundig war, wurde seitens der Ausschreibung darauf geachtet, dass ausgebildete Mediatoren die Moderation übernehmen.

Deshalb kam Dynamic Facilitation zum Einsatz in den vier Arbeitsgruppen, die seitens der Beiräte aus Wissenschaft und Organisationen sehr gut besetzt waren, die politischen Vertreter aus dem Rat waren etwas schwächer vertreten. 

Dynamic Facilitation zeigte sich hierbei erneut als extrem starke Methode zur Förderung des Perspektivwechsel und der Verantwortungsübernahme hin zur Erarbeitung gemeinsamer Lösungen. 

In bis zu vier Terminen haben die Arbeitsgruppen Empfehlungen erarbeitet, die im Beirat fast vollständig angenommen wurden und von der Politik leicht modifiziert auch vom Rat einstimmig verabschiedet wurden. Was hinter der Modifikation der Empfehlungen vor der Ratsentscheidung steckt, auch darüber wird Thomas Uhlendahl berichten.

Eine Veranstaltung von Dynamic Facilitation

20.06.2024 10:00 Uhr
bis 22.06.2024 16:00 Uhr
Berlin

Seminar: Dynamic Facilitation

Anmelden

Veranstaltungsort: Berlin, (Ort folgt)

In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation, eine einzigartige Moderationsmethode, erfolgreich in verschiedenen Kontexten anwenden können. Dies reicht vom Corporate Bereich bis zur Bürgerbeteiligung, insbesondere dem Bürgerrat und dem Wisdom Council Process. Aber auch im individuellen 1:1 Coaching werden Sie mit Dynamic Facilitation Durchbrüche feiern.

Dynamic Facilitation eignet sich besonders gut in Situationen, in denen komplexe Probleme gelöst oder kreative Lösungen entwickelt werden müssen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Bürgerbeteiligung und Bürgerräte: Dynamic Facilitation ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an Lösungsfindungsprozessen teilzunehmen. Es fördert offenen Dialog und unterstützt die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.
  2. Innovationsprozesse: In Unternehmen kann Dynamic Facilitation verwendet werden, um innovative Ideen zu generieren und komplexe Probleme in Produktentwicklung oder strategischer Planung anzugehen.
  3. Konfliktlösung: Die Methode eignet sich auch zur Konfliktlösung und Mediation. Sie ermöglicht es Konfliktparteien, ihre Anliegen und Bedenken auszudrücken und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
  4. Teamentwicklung: Dynamic Facilitation kann in Teamentwicklungsprozessen eingesetzt werden, um die Zusammenarbeit zu stärken und die Kreativität der Teammitglieder zu fördern.
  5. Individuelles Coaching: Im Coaching kann die Methode dazu verwendet werden, Einzelpersonen bei der Lösung persönlicher Herausforderungen zu unterstützen und ihre eigenen kreativen Ressourcen zu aktivieren.

Generell eignet sich Dynamic Facilitation immer dann, wenn vielfältige Perspektiven und Ideen zusammengebracht werden wollen, um komplexe Probleme anzugehen und gemeinsam getragene Lösungen zu finden.

Das Seminar bietet die Gelegenheit, von erfahrenen Trainerinnen und Trainern zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Entdecken Sie die Potenziale von Dynamic Facilitation.

Mehr Informationen

20.06.2024
12:00 - 13:00 Uhr

Online

Wie können globale Bürgerräte mit lokalen Zusammenhängen verbunden werden?

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Bürgerräte basieren in der Regel auf dem Los - einem Verfahren, bei dem Personen aus einer demografisch repräsentativen Gruppe von Menschen ausgelost werden.

Kritische Stimmen haben Fragen zu den konzeptionellen und praktischen Aspekten dieser scheinbar "individualisierten" Form der Vertretung und Beteiligung aufgeworfen. Können globale Bürgerräte Verbindungen zwischen den Bürgerrat-Mitgliedern und ihren Bevölkerungsgruppen schaffen? Wie können die Bürgerrat-Teilnehmer ihre Herkunftsorte besser repräsentieren? Was können globale Bürgerräte von transnationalen sozialen Bewegungen lernen? Diese Veranstaltung des Global Citizens' Assembly Network (GloCAN) befasst sich sowohl mit den theoretischen als auch den praktischen Auswirkungen dieser Fragen.

Es diskutieren:

Susan Lee, Universität Stanford
Honors Student am Center on Democracy, Development, and the Rule of Law an der Stanford University und ehemaliges Gründungsmitglied der Global Assembly

Andrea Felicetti, Università di Padova
Assistenzprofessor für Politikwissenschaft an der Università di Padova, Autor von "Deliberative Democracy and Social Movements" und Mitautor von "Discursive Turns and Critical Junctures".

Moderator:

Lucas Veloso, UFMG | GloCAN
Doktorand an der Forschungsgruppe für Demokratie und Gerechtigkeit (MARGEM) der UFMG

Hintergrund

Eine Veranstaltung in der GloCAN-Reihe zu transnationaler Deliberation

20.06.2024
17:00 - 21:00 Uhr

Münster

Lokale Demokratie stärken und Beteiligung weiterentwickeln

Anmelden

Veranstaltungsort: Messe und Congress Centrum, Halle Münsterland, Albersloher Weg 32, 48155 Münster

Der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff laden Bürgerinnen und Bürger, Politik, Wissenschaft und Verwaltung für den 20. Juni 2024 zum Stadtforum „Lokale Demokratie stärken“ ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen unter anderem den Fragen nach, wie Bürgerbeteiligung in Münster leichter und vielfältiger gemacht werden kann, wie sich die digitale Beteiligung verbessern lässt und wie diejenigen erreicht werden können, die sich bislang noch wenig beteiligen.

Programm

Der Berliner Beteiligungsforscher Prof. Roland Roth führt in das Thema ein und greift auf Ergebnisse seines aktuellen Forschungsprojektes „Demokratie wirksam fördern - Handlungsempfehlungen für eine demokratische Praxis“ zurück. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer in Arbeitsgruppen relevante Fragen zur Beteiligung in Münster. Impulse für den Prozess geben Marion Stock von der Stiftung Mitarbeit aus Bonn, Tobias Bäcker von der Kölner Transferagentur Startklar sowie Sofie Eichner vom Büro StadtRaumKonzept aus Dortmund.

Anmeldung und Teilnahme

Um eine große Bandbreite der Stadtgesellschaft zu erreichen, hat die Stadt insgesamt 500 Einwohner:innen aus allen Teilen Münsters zufällig aus dem Melderegister gelost und eingeladen. Aber auch alle anderen Münsteraner:innen können an dem Stadtforum teilnehmen. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich und nutzbar, die Beiträge werden in Gebärdensprache übersetzt. Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen ist eine Anmeldung erforderlich. Bei zu hoher Nachfrage entscheidet das Losverfahren.

23.06.2024
15:00 - 18:30 Uhr

Berlin

Hallo Bundestag - Abschlussveranstaltung

Anmelden

Veranstaltungsort: Festsaal der Berliner Stadtmission, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin

Wer kennt ihre/seine Abgeordneten im Bundestag? Wie oft treten wir in echten Kontakt mit der Politik? Wie bekommen Abgeordnete ein gutes Bild davon, was Menschen in ihrem Wahlkreis beschäftigt? Und wie kann die Politik die Meinungen vieler unterschiedlicher Menschen sinnvoll in ihre Entscheidungen einbinden? Diese Fragen standen im Zentrum des Projekts Hallo Bundestag.

Im Januar 2023 startete das Projekt "Hallo Bundestag - Gewählt. Gelost. Gemeinsam." mit dem Ziel, den Kontakt zwischen der Bundespolitik und den Menschen zu stärken. Und zwar im Herzen des repräsentativen Systems: im Wahlkreis.   

17 Wahlkreistage später hat das Projekt 414 zufällig ausgeloste Menschen in ihrem Wahlkreis mit ihren Bundestagsabgeordneten zusammengebracht. 

Am Nachmittag des 23. Juni will Es geht LOS wir das Projekt feierlich abschließen und einen Blick auf die letzten eineinhalb Jahre werfen: Welche Erkenntnisse wurden gewonnen, welchen Herausforderungen wurde begegnet und welche Erfolge hat das Format erzielt? Wer waren die Ausgelosten und was hat ihnen die Teilnahme am Wahlkreistag gebracht? Welchen Mehrwert hat das Format für die Abgeordneten geschaffen?    

Gemeinsam mit Teilnehmenden, der externen wissenschaftlichen Begleitung sowie anderen am Projekt Beteiligten möchte Es geht LOS diese Fragen und noch viele weitere beantworten. Und vielleicht wird als Nachtisch ein vorsichtiger Blick in die Zukunft geworfen.  

27.06.2024
12:00 - 13:00 Uhr

Online

Wie können globale Bürgerräte Einfluss auf globale Entscheidungen nehmen?

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Es ist viel über die Bedeutung, das Potenzial und die Dringlichkeit gesprochen worden, die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger direkt auf die globale Entscheidungsebene zu bringen. Aber wie genau kann dies geschehen? Welche Rolle sollten globale Bürgerräte in der überfüllten Szene der internationalen Organisationen und des transnationalen Aktivismus spielen?

In dieser Veranstaltung des Global Citizens' Assembly Network (GloCAN) werden Ideen, Rezepte und Strategien betrachtet, um Wege zu schaffen, die von der globalen Deliberation zu den globalen Entscheidungsträgern führen.

Es diskutieren

Aish Machani, Iswe-Stiftung
United Nations Advocacy Co-Leiterin bei der Iswe Foundation und ehemalige United Nations Foundation Next Generation Fellow

Camille Dobler, Missions Publiques
Leiterin der Forschungsabteilung bei Missions Publiques

Antoine Vergne, Missions Publiques
Co-Direktor bei Missions Publiques

Moderatorin:
Nicole Curato, Universität Canberra | GloCAN
Professorin für politische Soziologie am Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität Canberra und Gründerin und Co-Leiterin von GloCAN

Hintergrund

Eine Veranstaltung in der GloCAN-Reihe zu transnationaler Deliberation

27.06.2024
17:00 - 18:00 Uhr

Online

Bürger und Politiker gemeinsam für eine intelligentere Politik

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Wie können wir Verfahren gestalten, die Bürger und politische Entscheidungsträger auf intelligente Weise zusammenbringen?

"Mir ist klar geworden, dass wir so viele Fehler machen, weil wir nicht mit den Menschen sprechen, die den Dienst tatsächlich nutzen."

Diese Beobachtung machte der Bürgermeister von Gentofte, einer Stadt nördlich von Kopenhagen. Um sicherzustellen, dass politische Entscheidungen so effizient und legitim wie möglich sind, hatte er sich für eine grundlegende Umgestaltung des Entscheidungsfindungsprozesses entschieden, indem er einen neuen Ansatz für den Dialog zwischen Bürgern und Politikern förderte: die Einführung von Politischen Arbeitsausschüssen.

Diese Ausschüsse sind ein erfolgreiches Beispiel für Verfahren, die Bürger und Politiker auf strategische Weise zusammenbringen, um die Politikgestaltung zu verbessern. Ein weiteres Beispiel aus jüngster Zeit stammt aus der belgischen Region Wallonien: die Deliberativen Ausschüsse. Dreißig nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger arbeiteten mit zehn wallonischen Abgeordneten in einem Ausschuss zusammen, der die Aufgabe hat, in sechs Sitzungen die Vorschläge der Bürger zu prüfen. Im ersten Deliberativen Ausschuss gingen sie der Frage nach: "Wie können wir die Wallonen auf deliberative und nachhaltige Weise in Entscheidungsverfahren einbinden, indem wir uns von dem laufenden Bürgerdialog in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgien inspirieren lassen, der nach dem Zufallsprinzip funktioniert?".

Seien Sie bei der nächsten Online-Veranstaltung von Smarter Together dabei und diskutieren Sie diese wichtige demokratische Neuerung, die auf den Prinzipien der kollektiven Intelligenz beruht.

Eva Sørensen wird ihre Analyse der Politischen Arbeitsgruppen in Dänemark vorstellen, die im Handbuch der kollektiven Intelligenz für die Demokratie beschrieben sind.

Stephen Boucher wird die Ergebnisse des allerersten Deliberativen Ausschusses in Wallonien vorstellen, in dem Mitglieder des Parlaments und eine Gruppe von Bürgern eine Reihe von bahnbrechenden Empfehlungen für neue Formen der Entscheidungsfindung erarbeitet haben.

01.07.2024 09:00 Uhr
bis 05.07.2024 14:00 Uhr
Bremen

Unsere Demokratie: bedroht - wehrhaft - reformbedürftig?

Anmelden

Veranstaltungsort: VHS im Bamberger, Raum 303, Faulenstr. 69, 28195 Bremen

Unsere Demokratie scheint vor einem Wandel zu stehen und wird auch angezweifelt. Die VHS Bremen lädt zur Diskussion darüber ein, ob unsere Demokratie bedroht ist und wie sie verbessert werden könnte.

Was sind Gründe für scheinbar verrohte Umgangsformen und zunehmende Gewaltbereitschaft? Welche Werte sind uns wichtig im demokratischen Zusammenleben? Die Teilnehmer dieses Seminars untersuchen, wie diese Werte ganz konkret in unserem Erleben herausgefordert werden durch militante Proteste, Neonazis, Extremisten, durch gefälschte Internet- und Medienkampagnen oder auch durch überzogene staatliche Kontrollen und Polizeigewalt. Dazu werden die Teilnehmer mit dem Verfassungsschutz, Parteien und Organisationen in Bremen darüber reden, was sie dafür tun, um unser demokratisches Zusammenleben wehrhaft zu verteidigen und durch Zivilcourage und Engagement zu verbessern.

Wollen wir „mehr Demokratie wagen“ durch Plebiszite und Bürgerräte? Dafür wird Demokratiekompetenz praktisch eingeübt.

Teilnahmegebühr: 95 Euro

01.07.2024 13:00 Uhr
bis 03.07.2024 14:00 Uhr
Toulouse (Frankreich)

Europäische Konferenz zur Bürgerbeteiligung

Anmelden

Veranstaltungsort: Centre des Congrés Pierre Baudis, 11Esp. Compans Caffarelli, 31000, Toulouse, Frankreich

Décider ensemble organisiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Toulouse das achte Jahr in Folge die Rencontres européennes de la participation (Europäische Konferenzen zur Bürgerbeteiligung).

Eine Woche, in der die Teilnehmer ihre Verfahren, Vorstellungen und Erwartungen zur Rolle der Bürgerbeteiligung bei der Begleitung des Wandels für morgen durch Debatten, Workshops, Erfahrungsaustausch, Experimente und informellen Austausch austauschen, hinterfragen, konfrontieren und teilen können.

Diese Konferenzen sind das jährliche Treffen der Akteure der Bürgerbeteiligung in Frankreich und Europa mit jeweils mehr als 1.000 Teilnehmern.

Programm

 Wie kann Bürgerbeteiligung den Wandel von morgen begleiten?

  • Montag, 1. Juli: Der erste Tag ist der Stadt Toulouse gewidmet, der Mitorganisatorin dieser 8. Ausgabe, und der Entdeckung ihrer partizipativen Ansätze, ihrer engagierten Akteure, ihrer Gegend, ihres Erbes und ihrer Kultur. Dieser Tag endet mit der Eröffnungszeremonie im Espace Vanel.
  • Dienstag, 2. Juli, und Mittwoch, 3. Juli: Die Teilnehmer treffen sich im Centre des Pierre Baudis im Herzen des Stadtzentrums zu zwei Tagen des Austauschs und der Debatten.
  • Donnerstag, 4. Juli und Freitag, 5. Juli: Die Rencontres gehen in die Verlängerung mit mehreren Webinaren und digitalen Workshops unter Beteiligung von internationalen Akteuren.

Mehr Informationen

02.07.2024
11:00 - 12:15 Uhr

Canberra (Australien) / Online

Wie sollte die deliberative Demokratie auf Extremismus reagieren?

Anmelden

Veranstaltungsort: Universität Canberra, Gebäude 24, University Drive South, Canberra, ACT 2601, Australien

Rechtsextremismus bedroht die Demokratie, indem er ausgrenzende und antidemokratische Ideale wie die weiße Vorherrschaft verbreitet. Wie kann uns die deliberative Demokratie dabei helfen, die Rolle der Medien und der politischen Führung bei der Reaktion auf die von extremistischen Akteuren verursachten Schäden zu verstehen? Welche pragmatischen Lösungen können deliberative Verfahren bieten, insbesondere um den persönlichen und emotionalen Appellen des Extremismus zu begegnen?

Über die Referenten

Jordan McSwiney ist Postdoctoral Research Fellow am Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität von Canberra. Er erforscht die extreme Rechte mit Schwerpunkt auf der Organisation und Kommunikation rechtsextremer Parteien und Bewegungen. Er ist der Autor von "Far-Right Political Parties in Australia: Disorganisation and Electoral Failure" (Routledge).

John Gastil ist Professor an der Penn State University. Er befasst sich seit dreißig Jahren mit politischer Psychologie und demokratischen Innovationen, und einige der von ihm vorgeschlagenen Reformen wurden gesetzlich verankert. Er erhielt umfangreiche Mittel, um die Bildung von Einstellungen zu untersuchen und zu erforschen, wie Menschen ihre Überzeugungen ändern, wenn sie in deliberativere politische Institutionen und Erfahrungen eingeladen werden.

Moderatorin

Selen Ercan ist Direktorin des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität von Canberra.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 11 Uhr AEDT (1 Uhr MESZ) statt.

Interessierte können die Veranstaltung auch über die Videokonferenz-Plattform Zoom verfolgen.

Eine Veranstaltung in der Reihe 10 große Fragen zur deliberativen Demokratie.

02.07.2024
15:00 - 16:30 Uhr

Online

Das Beste aus Klima-Bürgerräten machen: Ein Leitfaden für Organisationen aus der Zivilgesellschaft

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Zivilgesellschaftliche Organisationen sind oft unsicher, wie sie sich in Bezug auf Klima-Bürgerräte positionieren sollen. Sollten sie sich für Bürgerräte einsetzen? Wie sollten sie sich mit einem vorgeschlagenen Bürgerrat in ihrem Land, ihrer Region oder ihrer Gemeinde auseinandersetzen? Sollten sie sich an dem Verfahren beteiligen oder nur von der Seitenlinie aus zusehen?

Handbuch für zivilgesellschaftliche Organisationen

Das Knowledge Network on Climate Assemblies (KNOCA) will zivilgesellschaftlichen Organisationen helfen, diese und andere Fragen zu klären. Das von Alina Averchenkova vom LSE Grantham Institute verfasste Buch "Das Beste aus Klima-Bürgerräten machen: Ein Leitfaden für Organisationen aus der Zivilgesellschaft" verdeutlicht, dass zivilgesellschaftliche Organisationen einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, dass Bürgerräte Auswirkungen auf die Klimapolitik haben. Mangelndes Engagement ist eine verpasste Gelegenheit.

Das Handbuch bietet ein 8-stufiges Verfahren für zivilgesellschaftliche Organisationen, um ihre Rolle auf eine Art und Weise zu betrachten, die ihr Wissen und ihr Selbstvertrauen zum Handeln stärkt.

Nehmen Sie an dieser Veranstaltung teil, bei der Alina Averchenkova das Handbuch vorstellen, die Teilnehmer durch die acht Phasen führen und alle Fragen beantworten wird. An der Veranstaltung nehmen auch Gäste teil, die über ihre eigenen Erfahrungen mit Klima-Bürgerräten sprechen können - und darüber, was sie gerne vorher gewusst hätten.

03.07.2024
12:00 - 13:00 Uhr

Online

Buchvorstellung: Deliberative Demokratie für diabolische Zeiten

Anmelden

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Die Demokratie steht heute vor großen und komplexen Herausforderungen, insbesondere wenn es um die politische Kommunikation und die Qualität des öffentlichen Diskurses geht.

Unehrliche und manipulative Kommunikation, verstärkt durch skrupellose Politiker und Medien, durchdringt diese teuflischen Zeiten und ermöglicht es Rechtspopulismus, Extremismus, Wahrheitsverweigerung und Autoritarismus, zu gedeihen.

Um diese Probleme anzugehen, müssen wir eine sinnvolle deliberative Kommunikation fördern - Räume für einen reflektierten und konstruktiven Dialog schaffen, ungesunde öffentliche Bereiche reparieren und gleichzeitig gesündere bewahren und diskursive Brücken über tiefe Gräben hinweg bauen.

Bürgerinnen und Bürger, die die Manipulationen der Eliten durchschauen, sollten im Mittelpunkt dieser Reaktion stehen, vor allem, wenn das schlechte Verhalten der Eliten wirksam eingedämmt werden soll.

Demokratie-Aktivisten und Führungspersönlichkeiten, vielfältige zwischenmenschliche Netzwerke, belastbare öffentliche Räume, deliberative Innovationen und kluge Kommunikationsstrategien - sie alle spielen eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung und Erneuerung der Demokratie. Gesunde diskursive Infrastrukturen können Demokratien wieder zum Funktionieren bringen.

Die Gruppe Partizipative und Deliberative Demokratie (PDD) der Political Stuides Association (PSA) und DemocracyNet laden Sie zu einem Gespräch mit Prof. André Bächtiger und Prof. John Dryzek ein, um deren neues Buch Deliberative Democracy for Diabolic Times zu diskutieren.

Neben den Buchautoren werden Claudia Landwehr (Professorin für Politische Theorie und Public Policy an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Andrea Felicetti (Senior Assistant Professor im Fachbereich Politikwissenschaft, Recht und Internationale Studien an der Universität Padua) mitdiskutieren.

Die Veranstaltung wird moderiert von Dannica Fleuss (Mitgründerin der PDD-Gruppe, Mitglied von DemcracyNet und Postdoctoral Research Fellow, Dublin City University / Associate, Centre for Deliberative Democracy)

17.07.2024 09:30 Uhr
bis 19.07.2024 16:00 Uhr
Karlsruhe

Seminar: Dynamic Facilitation

Anmelden

Veranstaltungsort: Haus der Jugendverbände Anne Frank, Moltkestr. 20, 76133 Karlsruhe

Dynamic Facilitation (DF) ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Der bzw. die Dynamic Facilitation-Moderator:in erreicht das, indem er oder sie einen Raum der unbedingten Sicherheit und Wertschätzung für jeden Teilnehmer schafft. Durch die Haltung tiefen Interesses für alles, was ausgedrückt werden möchte, sowie des sehr fokussierten Zuhörens inspiriert er bzw. sie die ganze Gruppe zum zugewandten Zuhören, ermöglicht den jeweils Sprechenden, beim Sprechen auch tiefer in sich zu forschen, und weckt dadurch die Fülle an Möglichkeiten, die in der Gruppe verborgen liegen.

Bedenken, Widerstände, heftige Gefühle, die in Gruppenprozessen sonst oft als störend empfunden werden, sind hier wertvoll und willkommen. Häufig erweisen gerade sie sich als entscheidende Impulse für eine tragfähige Lösung.

Neben der zugewandten Haltung der Moderation, braucht es bei DF formell ein einfaches und klares Setting. Dieses besteht im Wesentlichen aus vier Flipcharts, unter denen alle Beiträge der Teilnehmer festgehalten werden. Das lässt den Prozess der Gruppe nachvollziehbar und zu einer gemeinsamen Geschichte werden und somit zu einer weiteren Quelle für Erkenntnis und Wachstum.

In diesem dreitägigen Seminar erlernen die Teilnehmer die wichtigsten Elemente von Dynamic Facilitation, dem Wisdom Council Process und von Bürgerräten. Sie erleben DF und die Wirkung beispielhaft, praktizieren sie selbst, tauschen sich aus und tauchen somit tief ein in das, was DF auch im Vergleich zu anderen Methoden so besonders macht.

Mehr Informationen

19.07.2024
09:30 - 18:30 Uhr

Tübingen

Netzwerktreffen der Allianz für Beteiligung 2024

Anmelden

Veranstaltungsort: Westspitze, Eisenbahnstr. 1, 72072 Tübingen

Das Netzwerktreffen der Allianz für Beteiligung ist seit der Vereinsgründung das zentrale Format im Jahr für den Austausch des Netzwerks zu aktuellen Fragen rund um die Stärkung der Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg.

In diesem Jahr steht das Thema "Breite Beteiligung" im Mittelpunkt. Die Allianz für Beteiligung ist der festen Überzeugung, dass alle die Möglichkeit haben sollen, sich mit ihren Ideen und Anregungen einzubringen. Das bedeutet, dass sich alle Menschen ohne Hürden beteiligen können, wenn Sie das möchten.

Im Rahmen des Netzwerktreffens möchte die Allianz nicht nur über das Thema informieren und dieses aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, sondern auch grundlegendes Handwerkszeug mitgeben, das Sie in Ihren Projekten vor Ort anwenden können. Denn im Austausch hört die Allianz oft, dass der Anspruch einer "Breiten Beteiligung" vor Ort nicht immer eingelöst werden kann, auch wenn der Wille da ist.

Am Vormittag werden zentrale Aspekte und Fragestellungen der "Breiten Beteiligung" mit Experten und Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erörtert. Am Nachmittag findet in verschiedenen Workshop-Formaten eine Übersetzung der Inhalte auf Ihre Beteiligungspraxis vor Ort statt. Hier finden Sie die vollständige Einladung mit allen Details zum Ablauf!

05.08.2024 10:00 Uhr
bis 09.08.2024 13:00 Uhr
Walsrode

Seminar: Angewandte Demokratie

Anmelden

Veranstaltungsort: ver.di BIZ Walsrode, Sunderstr. 77, 29664 Walsrode

Es wird viel darüber geklagt, dass unser politisches System zu einer Schein-Demokratie verkommen sei, in der sich am Ende die mächtigen Wirtschaftsinteressen durchsetzen würden. Auch in unseren direkten Zusammenhängen begegnet uns immer wieder das Phänomen, dass Demokratie eine schöne Idee ist, aber keiner weiß, wie es konkret geht.

Statt Sorgen zu vertiefen, wollen die Organisatoren dieses Seminars den Blick auf die neu entstandenen Strukturen richten, die im Kleinen und Großen die Demokratie wieder lebbar und erlebbar machen. Die Teilnehmer orientieren uns in dieser Woche an Menschen, die in ihren betrieblichen oder gemeinschaftlichen Zusammenhängen neue Wege gehen. Mit Hilfe von Soziokratie, systemischem Konsensieren, und einer konstruktiven Feedbackkultur sorgen sie dafür, dass Minderheiten tatsächlich aktiv einbezogen und Veränderungen motiviert gemeinsam gestaltet werden können.

Es gibt viele Beispiele aus den Bewegungen des gesellschaftlichen Wandels - von campact bis Gemeinwohlökonomie, von Bürgerräten bis zu Schulparlamenten - die uns inspirieren können, selbst im betrieblichen Umfeld aktive, demokratisierende Impulse zu setzen. Oft fängt es an mit der eigenen Haltung, mit Kommunikation und dem Mut, Gewohnheiten zu hinterfragen.

Seminargebühr: 425,00 €
ver.di-Mitglieder nehmen kostenlos teil

Mehr Informationen

06.08.2024
11:00 - 12:15 Uhr

Canberra (Australien) / Online

Wie kann die deliberative Demokratie dem Macho-Populismus begegnen?

Anmelden

Veranstaltungsort: Universität Canberra, Gebäude 24, University Drive South, Canberra, ACT 2601, Australien

Kann die deliberative Demokratie den Macho-Populismus herausfordern? Für Hans Asenbaum hat das Feld der deliberativen Demokratie zwar einen weiten Weg zurückgelegt, was die Anerkennung der Unterdrückung von Frauen angeht, aber es hat bisher cisgeschlechtliche, heterosexuelle, männliche Identitäten vernachlässigt. Nur wenn die deliberative Demokratie solche hegemonialen Identitäten anerkennt, kann sie die heterosexistische Dominanz, die dem Macho-Populismus zugrunde liegt, herausfordern.

María Esperanza Casullo vertritt einen anderen Standpunkt. Für sie kann die deliberative Demokratie den Macho-Populismus herausfordern, indem sie den Wert der grundlegendsten aller menschlichen Aktivitäten hochhält: das Reden. Der Macho-Populismus versucht, den einfachen Akt des Sprechens als unproduktiv, dekadent, kurz gesagt, als weiblich zu definieren. Er hat eine klare Vorliebe für vermeintlich männliche Aggressionsausbrüche. Daher hat der Akt der Beratung selbst das Potenzial, zum Grund für Widerstand zu werden.

Es diskutieren

Hans Asenbaum ist Senior Research Fellow am Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität von Canberra. Zu seinen Forschungsinteressen gehören radikale Demokratie, Queer- und Gender Studies, digitale Politik und partizipative Forschungsmethoden. Asenbaum ist der Autor von "The Politics of Becoming: Anonymity and Democracy in the Digital Age" (Oxford University Press, 2023). Das Buch stützt sich auf die Queer-Theorie, um den Identitätswandel in der Demokratie zu erklären. Seine Arbeiten wurden in der American Political Science Review, Politics & Gender und dem Journal of Gender Studies veröffentlicht.

María Esperanza Casullo ist außerordentliche Professorin an der Nationalen Universität von Rio Negro und Forscherin am CONICET in Argentinien. Sie hat an der Georgetown University in politischer Theorie promoviert. Sie hat zahlreiche Publikationen über Demokratietheorie und Populismus veröffentlicht. Ihre letzte Veröffentlichung heißt "The populist body in the age of social media: A comparative study of populist and non-populist representation" in Thesis Eleven, in Zusammenarbeit mit Rodolfo Colalongo.

Moderator

Jordan McSwiney ist Postdoctoral Research Fellow am Centre for Deliberative Democracy and Global Governance an der Universität von Canberra.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 11 Uhr AEDT (1 Uhr MESZ) statt.

Interessierte können die Veranstaltung auch über die Videokonferenz-Plattform Zoom verfolgen.

Eine Veranstaltung in der Reihe 10 große Fragen zur deliberativen Demokratie.

09.08.2024
10:00 - 17:00 Uhr

Dublin (Irland)

Grenzüberschreitende Transformationen - Deliberation und Beteiligung in der Verfassungspolitik

Veranstaltungsort: UCD Geary Institute for Public Policy, University College, Belfield, Dublin 4, Irland

Die jüngsten Fortschritte auf dem Gebiet der partizipativen und deliberativen Demokratie haben eine Reihe von normativen Kritiken hervorgebracht, die sich mit den verschiedenen Unzulänglichkeiten und Herausforderungen zeitgenössischer repräsentativer Demokratien befassen.

Diese Kritik unterstreicht die Notwendigkeit einer stärkeren Bürgerbeteiligung, einer solideren und effektiveren Vertretung und bessere Verfahren zur Einbeziehung der Bürger in Entscheidungsverfahren. Darüber hinaus zeigen sie Wege auf, um für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht im politischen Prozess zu sorgen und die Qualität des öffentlichen Diskurses und der Beratungen zu verbessern.

Für die erste gemeinsame Konferenz der Fachgruppen Participatory & Deliberative Democracy der Irish and British Political Studies Association sind theoretische und empirische Beiträge von allen Wissenschaftlern auf diesem Gebiet willkommen.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen jedoch Fragen und Debatten über den Einsatz partizipativer und deliberativer "demokratischer Innovationen" zu Fragen der Verfassungsreform, der Staats-/Regierungsform und der Territorialpolitik.

Vor dem Hintergrund "demokratischer Krisenphänomene" in (vermeintlich) etablierten Demokratien sowie im Gefolge des Brexit gewinnen diese Themen an Brisanz. In den aktuellen öffentlichen und wissenschaftlichen Debatten stellen sich Fragen im Hinblick auf die sich abzeichnende Verfassungsdebatte über ein mögliches zukünftiges vereinigtes Irland; andere stellen sich in Großbritannien in Debatten über Devolution und Föderalisierung; und sie stehen im Zusammenhang mit wichtigen internationalen Fragen von Katalonien bis Chile. Sie sind wichtig als zentrales Element bei der Entwicklung einer Agenda für die künftige Beteiligungsforschung.

Eine Reihe neuerer partizipativer und deliberativer Prozesse befasst sich nicht nur mit spezifischen politischen Fragen, sondern auch mit ihrem Potenzial, die "demokratischen Spielregeln" für institutionelle Reformen und Verfassungsgebung inmitten territorialer Veränderungen zu ändern. Zwei anschauliche Beispiele sind die isländische Verfassungsreform und der deutsche Bürgerrat zur Zukunft der Demokratie.

Darüber hinaus haben in den letzten Jahren das Konzept der Mehrebenen-Strukturen für die Beratung und Beteiligung an der Politik und komplexere Kombinationen verschiedener demokratischer Innovationen beträchtliche Aufmerksamkeit erlangt. Das Aufkommen neuer technologischer Errungenschaften und das sich verändernde Gesicht der Politik versprechen ebenso wie die wiederkehrenden Debatten über den "demokratischen Konstitutionalismus", dass die Stimmen der Menschen nicht nur gehört werden.

Vielmehr versuchen eine Reihe von Forschern und Praktikern, so genannte "Laienbürger" in das Verfahren der Ausarbeitung und Änderung von Verfassungen einzubeziehen, was einen demokratischeren und integrativeren Ansatz in der Verfassungspolitik ermöglicht. Im Verlauf der Konferenz werden sich die Teilnehmer mit diesem Potenzial sowie mit dem Potenzial für "systemische" und "partizipatorische" Ansätze für Verfassungsreformen befassen.

Auf dieser eintägigen Konferenz in Dublin werden internationale Vergleiche und theoretische Erkenntnisse mit einem Fokus auf die spezifischen Schwierigkeiten einer partizipativen und demokratischen Diskussion über ein mögliches zukünftiges vereinigtes Irland verbunden. Die Organisatoren laden daher zu wissenschaftlichen Beiträgen ein, die sich mit diesen Themen in einer Reihe von Fällen und aus verschiedenen theoretischen Perspektiven befassen.

Darüber hinaus wird eine abschließende Podiumsdiskussion organisiert, die sich mit den internationalen Lehren für partizipative demokratische Beratungen und Diskussionen über mögliche Verfassungsänderungen auf der irischen Insel befasst.

Für diese Konferenz wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Mehr Informationen

04.09.2024
09:30 - 16:00 Uhr

Wismar

Neue Formate der Bürgerbeteiligung als Chance für Politik und politische Bildung?

Veranstaltungsort: Theater und Hochschule, Philipp-Müller-Str. 14, 23966 Wismar

Vielerorts werden Bürgerräte und neue Formen der Bürgerbeteiligung erprobt. In Baden-Württemberg ist die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern an Entscheidungen von Politik und Verwaltung sogar vorgeschrieben. Auf Bundesebene hat bereits der erste vom Bundestag beauftragte Bürgerrat seine Empfehlungen zum Thema Ernährung an die Bundestagspräsidentin übergeben.

Der 16. Jahreskongress zur politischen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern möchte die bundesweite Debatte zur Weiterentwicklung der repräsentativen Demokratie aufgreifen. In deren Mittelpunkt steht die Frage, ob jenseits der althergebrachten Beteiligungsformen zum Beispiel über Parteien und Verbände neue und weitergehende Partizipationsmöglichkeiten für die Bürger notwendig sind, um die Demokratie attraktiv und anpassungsfähig zu halten, und wie diese aussehen könnten.

Programm:

9:30 Uhr: Begrüßung durch die Veranstalter

9.35 Uhr: Grußworte

  • Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten
  • Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar

10:00 Uhr: Vortrag „Die Zukunft der parlamentarischen Demokratie: neue Formate der Bürgerbeteiligung als Chance für Politik und politische Bildung?“

 Prof. Dr. Hubertus Buchstein, Universität Greifswald

10:40 Uhr: Vortrag „Wie Bürgerräte die Demokratie bereichern können -  praktische Erfahrungen“

Uta Rüchel, Projekt Bürgerräte der Initiative Zukunftshandeln MV

11:00 Uhr: Pause

11:30 Uhr: Diskussion

12:10 Uhr: Podiumsdiskussion

  • Prof. Dr. Hubertus Buchstein, Universität Greifswald
  • Birgit Hesse (Präsidentin des Landtages MV [angefragt])
  • Uta Rüchel, Initiative Zukunftshandeln MV
  • N.N. (Mitglied eines Bürgerrats)

Moderation: Thilo Tautz, Journalist

13:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Workshops

16:00 Uhr: Ausklang mit Kaffee und Kuchen

Workshops:

  1. Landtagsbesuche als Instrument politischer Bildung in der Schule
  2. Bürgerräte vor Ort
  3. Kommunale Beiräte - Jugendparlament, Behinderten- und Ausländerbeirat
  4. Mit Schülerinnen und Schülern Demokratie wagen und stärken! Formate zur Förderung der politischen Partizipationsfähigkeit in Schule und Unterricht
  5. Bürgerbeteiligung im ländlichen Raum

Mehr Informationen

04.09.2024 11:00 Uhr
bis 06.09.2024 15:00 Uhr
Ingolstadt

Mitmacht-Festival 2024

Anmelden

Veranstaltungsort: Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Ostenstr. 26, 85072 Eichstätt

Demokratische Kräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vereinen und gemeinsam groß denken: Das ist Mitmacht 2024 - das Demokratie-Festival von Faktor D. Vom 4. bis 6. September trifft sich das wachsende Netzwerk der deutschsprachigen Demokratie-Akteure im bayerischen Ingolstadt. Darum geht es: Wissen und Inspirationen teilen, Pläne schmieden, Verbindungen stärken - um Herausforderungen kooperativ und strategisch anzupacken. Denn wenn demokratische Kräfte zusammenstehen, entsteht eine neue Mitmacht.

Mehr Informationen

04.09.2024
17:00 - 18:30 Uhr

Online

Netzwerk Bürgerräte: Mit Bürger-Jurys gegen die Klimakrise

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Im Jahr 2024/25 trägt Wien den Titel der Europäischen Demokratiehauptstadt, wobei auch das Wiener Klimateam eine wesentliche Rolle spielt. Ein zentraler Bestandteil des Wiener Klimateams sind zufällig ausgewählte Bürger-Jurys.

Die Klimakrise betrifft alle. Die Stadt Wien hat deshalb das Projekt Wiener Klimateam gestartet. In ausgewählten Stadtbezirken sind alle Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, ihre Klimaschutz-Ideen einzubringen. Zufällig geloste Bürger-Jurys empfehlen, welche Projekt-Ideen in ihren Bezirken umgesetzt werden. Bedingung: Jede Idee muss unter anderem eine positive Klimawirkung haben, sozial gerecht sein und von der Stadt Wien innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden können.

Wegen dieses Projekts und weiterer Beteiligungsformate wurde Wien von einer Bürger-Jury zur Europäischen Demokratie-Haupstadt 2024/25 gekürt.

Beim Online-Treffen des Netzwerks Bürgerräte am 4. September 2024 berichtet Tijana Matić, Mitarbeiterin beim Wiener Klimateam, über das Projekt sowie über Verfahren und Praxis der Bürger-Jurys.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und die Aufzeichnung den Netzwerk-Mitgliedern anschließend zugänglich gemacht.

Anmeldungen bitte an info@buergerrat.de

Mehr Informationen: Netzwerk Bürgerräte

19.09.2024 09:00 Uhr
bis 20.09.2024 16:00 Uhr
Vancouver (Kanada)

Democracy R&D-Jahresversammlung 2024

Anmelden

Veranstaltungsort: Granville Island, Vancouver (Kanada)

DRD2024 Vancouver ist das diesjährige Treffen des schnell wachsenden Democracy R&D Netzwerks. Es ist eine der besten Gelegenheiten, mehr als 200 Demokratieexperten aus der ganzen Welt in einem kollaborativen, anregenden und kollegialen Umfeld zu treffen, sich zu engagieren und von ihnen zu lernen.

Das Jahr 2024 markiert auch den 20. Jahrestag des Bürgerrates zur Wahlrechtsreform in der kanadischen Provinz British Columbia - ein guter Zeitpunkt für das DRD-Netzwerk, nach Nordamerika zu kommen und alles zu feiern, was seit diesem bahnbrechenden Ereignis erreicht wurde.

Wie bei früheren DRD-Jahresversammlungen wird das Programm eine Mischung aus Plenarsitzungen, Workshops und von Mitgliedern geleiteten Sitzungen umfassen.

Zu den Besonderheiten und Themen des DRD2024 gehören:

  • Das Bürgerrat-Schaufenster: Bürgerräte aus dem vergangenen Jahr und dem kommenden Jahr
  • Wirkungsmessung: Demokratische Dividende und politischer Wandel
  • Die nächsten 20 Jahre: Vorwegnahme der Zukunft der deliberativen Welle
  • Gesunde Beziehungen sichern, um die Bewegung stark zu halten
  • Austausch von Praxiserfahrungen
  • Überzeugungsarbeit leisten: Überzeugen von Politikern und Entscheidungsträgern
  • Gemeinsame Ressourcen für Praktiker und Befürworter
  • Komplementär oder konkurrierend: Die sich entwickelnde Beziehung zwischen Gesetzgebern und Bürgerräten
  • Wie Anwender und Wissenschaftle4r voneinander lernen können
  • Neue Ansätze und Innovationen bei der Gestaltung von Bürgerräten
  • Wirksame Strategien für Bürgerrat-Überzeugungsarbeit und -Kommunikation
  • Wie künstliche Intelligenz und andere technische Verbesserungen Bürgerräte beeinflussen
  • Studenten- und Jugend-Bürgerräte: Beispiele und Möglichkeiten
  • Ausgerichtete Innovationen: neue Ideen zur Unterstützung der deliberativen Kultur
  • Der Aufbau der deliberativen Welle in den Vereinigten Staaten
  • Stärkere Einbeziehung und besserer Zugang
  • Mehrsprachige Bürgerräte: Technologien und Verfahren

Ein vollständiges Programm wird im Laufe des Frühjahrs veröffentlicht.

Mehr Informationen

24.09.2024
11:00 - 12:15 Uhr

Canberra (Australien) / Online

Wie können wir eine globale deliberative Demokratie schaffen?

Veranstaltungsort: Universität Canberra, Gebäude 24, University Drive South, Canberra, ACT 2601, Australien

Nicole Curato (Universität Canberra) im Gespräch mit William Smith (Chinesische Universität Hongkong)

Nähere Informationen folgen.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 11 Uhr AEDT (1 Uhr MESZ) statt.

Interessierte können die Veranstaltung auch über die Videokonferenz-Plattform Zoom verfolgen.

Eine Veranstaltung in der Reihe 10 große Fragen zur deliberativen Demokratie.

26.09.2024 12:00 Uhr
bis 27.09.2024 16:00 Uhr
Potsdam

Repräsentation in Bürgerbeteiligungsformaten: Ein Workshop zu Inklusivität und deliberativen Zielsetzungen

Veranstaltungsort: Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam

Der Lehrstuhl für Politische Theorie an der Universität Potsdam veranstaltet einen Workshop zum Thema "Repräsentation in Bürgerbeteiligungsformaten: Inklusivität und deliberative Zielsetzungen".

Beschreibung

Bürgerbeteiligungsformate, auch bekannt als "demokratische Innovationen", gelten als entscheidend für die Förderung inklusiver und partizipativer Entscheidungsverfahren. Für viele dieser Formate ist es jedoch eine komplexe Herausforderung, verschiedene normative Belange zu berücksichtigen. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass das Erreichen einer allgemeinen Inklusivität nicht zwangsläufig zu einer echten Repräsentativität führt oder dass ein partizipativer Ansatz nicht automatisch eine angemessene Vertretung marginalisierter oder gefährdeter Gruppen gewährleistet.

Eine zentrale und in der Literatur ausführlich diskutierte Frage ist daher, was Repräsentation im Kontext von Bürgerbeteiligungsformaten bedeuten sollte und wer warum repräsentiert werden sollte.

Weitere wichtige Debatten drehen sich um die Frage, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Repräsentation und Gleichberechtigung hergestellt werden kann, wie Bedenken im Zusammenhang mit epistemischer Ungerechtigkeit (sowohl zwischen Teilnehmern als auch zwischen Teilnehmern und Experten) behandelt werden können und wie die Ziele von Bürgerbeteiligungsformaten aufeinander abgestimmt werden können.

1. Einbeziehung und Gerechtigkeit bei demokratischen Innovationen

  • Die Herausforderungen und Vorteile, die sich ergeben, wenn sichergestellt wird, dass verschiedene Stimmen in Entscheidungsprozessen gehört werden.
  • Erörterung von Strategien zur Vermeidung der Marginalisierung gefährdeter Akteure bei gleichzeitiger Wahrung einer fairen Vertretung.
  • Diskussion über epistemische Ungerechtigkeit im Lichte von Repräsentationsansätzen und Zielen der Bürgerbeteiligung.
  • Welche anderen, unterschiedlichen Ansätze gibt es für die Einbindung von Interessenvertretern und wie wirken sie sich auf die Vertretung verschiedener Gruppen aus (z. B. Koproduktion)
  • Frage nach der Rolle von Technologie, Zugänglichkeit und Öffentlichkeitsarbeit bei der Verbesserung der Inklusivität.

2. Verbindung zu den Zielen des Dialogs

  • Wie hängen Repräsentationsansätze mit den umfassenderen Zielen der Deliberation und demokratischen Innovationen zusammen?
  • Diskutieren Sie die Beziehung zwischen vielfältiger Repräsentation und der Qualität von deliberativen Zielen, Design und Verfahren.
  • Inwieweit können Bürgerbeteiligungsformate dazu beitragen, epistemische Ungleichheiten zu überwinden und zu gerechteren und besseren Ergebnissen zu führen?

3. Fallstudien und bewährte Verfahren

  • Lernen Sie von Praxis-Beispielen, wie demokratische Innovationen die Herausforderungen der Repräsentation erfolgreich meistern.
  • Identifizierung von Best Practices, die zu einer inklusiven Repräsentation und wünschenswerten Beratungsergebnissen beitragen.

Die Veranstalter freuen sich über Beiträge zu jedem der oben genannten Aspekte und damit verbundenen Themen. Der Workshop bietet eine gute Gelegenheit, zum laufenden Dialog über Bürgerbeteiligung und -vertretung beizutragen.

Abhängig von der weiteren Finanzierung können begrenzte Mittel für die Reisekosten zur Verfügung gestellt werden.

Bitte senden Sie Beiträge bis zum 15.06.2024 an janina.walkenhorst@uni-potsdam.de. Die Veranstalter werden Sie bis zum 23.06.2024 darüber informieren, ob Ihr Beitrag angenommen wurde. Wenn Sie Fragen haben oder weitere Einzelheiten erfahren möchten, kontaktieren Sie die Veranstalter bitte unter der oben genannten E-Mail-Adresse.

Call for papers

27.09.2024 13:00 Uhr
bis 29.09.2024 16:00 Uhr
Bonn

Transformation braucht Partizipation. Welche neuen Formen der Beteiligung und Kooperation benötigt eine zukunftsfähige Gesellschaft?

Veranstaltungsort: Gustav Stresemann Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

Der Schutz unseres Klimas und unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Die notwendigen sozial-ökologischen Transformationsprozesse werden nur dann gelingen, wenn sie demokratisch ausgehandelt und von möglichst vielen Menschen getragen und umgesetzt werden.

Jenseits der "klassischen" Instrumente der Bürgerbeteiligung müssen zukunftsweisende Formen der Einbeziehung in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse entwickelt und erprobt werden. Auf der Suche nach diesen kooperativen Handlungsansätzen wird immer deutlicher, dass "Bürgerbeteiligung" weiterentwickelt und grundlegend neu gedacht werden muss.

Doch wie können diese großen gesellschaftlichen Herausforderungen angesichts vielfältiger Hemmnisse, Schwierigkeiten, Verwerfungen und Widerstände gelingen? Wie können wir die anstehenden Veränderungsprozesse demokratisch bearbeiten? Kurz: Welche neuen Formen der Beteiligung und Kooperation benötigt eine zukunftsfähige Gesellschaft?

Dieser Frage widmet sich das diesjährige Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung unter dem Titel "Transformation braucht Partizipation". Die Veranstaltung der Stiftung Mitarbeit findet vom 27. bis 29. September 2024 in Bonn statt.

Um die gesellschaftlichen und politischen Aktivitäten hin zu einer demokratischen Ausgestaltung der Transformationsprozesse weiter voranzubringen, gründet die Stiftung Mitarbeit auf der Tagung das Netzwerk KlimaDemokratie als assoziiertes Netzwerk des Netzwerks Bürgerbeteiligung.

Nähere Informationen folgen.

02.10.2024
17:00 - 18:30 Uhr

Online

Netzwerk Bürgerräte: Was wir heute von der athenischen Demokratie lernen können

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

In den Jahren 508/07 bis 322 v. Chr. herrschte in Athen eine direkte Demokratie mit einer Bürgerbeteiligung, deren Ausmaß von keiner späteren Demokratie wieder erreicht worden ist. Jeder Bürger konnte an der Volksversammlung sowie an den Gerichtsversammlungen teilnehmen; jeder Bürger war befugt, ein Amt zu bekleiden. "Politik" war die Angelegenheit des Bürgers in der Polis.

Kleisthenes (570  -  506 v. Chr.) hatte 508/507 die gesamte Sozialstruktur Athens reformiert und damit die Basis für die Demokratie in Athen gelegt. Mit einer territorialen Neueinteilung Athens löste er die alten Stammesverbände auf, zerbrach so die Machtstrukturen der adligen Familien und schuf eine einheitliche, nicht mehr von der sozialen Herkunft abhängige politische Bürgerschaft.

Zur Idee der athenischen Demokratie gehörte es, dass jeder Bürger als befähigt erachtet wurde, ein Amt zu bekleiden. Die etwa 700 Amtsträger wurden prinzipiell durch das Los bestimmt, ihre Amtszeit war strikt begrenzt und sie unterlagen lückenloser Kontrolle und Rechenschaftslegung. Nur wenige herausgehobene Ämter, die besondere Kenntnisse erforderten, wurden durch Wahl vergeben.

Alle anderen Ämter wurden durch das Los bestimmt, es war das Symbol für bürgerschaftliche Gleichheit, weil es gesellschaftliche Stellungen, Vermögensunterschiede und unterschiedliche Interessen neutralisierte. Das Losverfahren verhinderte Begünstigung und andere Formen der Bevorteilung im Prozess der Ämterbesetzung.

Hermann Heußner, Professor für Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück, informiert bei diesem Treffen des Netzwerks Bürgerräte über Verfahren und Praxis der athenischen Demokratie und diskutiert mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, was wir heute davon lernen können.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und die Aufzeichnung den Netzwerk-Mitgliedern anschließend zugänglich gemacht.

Anmeldungen bitte an info@buergerrat.de

Mehr Informationen: Netzwerk Bürgerräte

04.10.2024 10:00 Uhr
bis 06.10.2024 16:00 Uhr
Athen (Griechenland)

Athener Demokratieforum 2024: Der Moment der Wahrheit

Anmelden

Veranstaltungsort: Athen (Griechenland), Ort folgt

Das Athener Demokratieforum wird vom 1. bis 3. Oktober in der griechischen Hauptstadt tagen, um konkrete Lösungen und Programme voranzutreiben. Wie in den letzten Jahren wird die Veranstaltung mit einer "State of Democracy"-Sitzung eingeleitet, und die Themen der folgenden Tage werden unter drei Hauptthemen aufgeteilt: regionale Fallstudien, "Überdenken" von Schlüsselthemen sowie praktische und innovative neue Instrumente.

Außerdem wird der 2. jährlichen Kofi Annan NextGen Prize (mit der Kofi Annan Foundation) an einen jungen Demokratie-Verfechter verleihen und die nächsten Kandidaten für die Democratic Innovators' Politicians' Hall of Fame (mit der Apolitical Foundation) werden vorgestellt.

Themen des Demokratieforums:

  • Zustand der Demokratie: Bewertung des Mega-Wahljahres
  • Journalismus neu denken: Eine Vertrauenskrise
  • Klimaschutztechnik neu denken: Versprechen oder Wunschtraum?
  • Glaube neu denken: Vox Dei, Vox Populi
  • Bürger neu denken: Wer hört zu?

Unter dem Titel "Bürger neu denken: Vox Populi, Vox Dei" geht es um die deliberative Demokratie. Eine alte Maxime besagt, dass die Stimme des Volkes die Stimme Gottes ist. Eine wachsende Zahl von Initiativen scheint dieser Prämisse zuzustimmen, von lokalen Bürgerkomitees in Chile oder Australien über transnationale Bürgerräte in Europa bis hin zu radikalen Open-Source-Regierungsmodellen in Taiwan oder Estland. Ist es möglich, deliberative Verfahren und repräsentative Demokratie wirklich zu vereinen? Inwieweit führen die Stimmen der Bürger zu sinnvollen Ergebnissen und dauerhaften Veränderungen? Das Volk hat gesprochen - aber wer hört zu?

Mehr Informationen

08.10.2024
18:00 - 19:15 Uhr

Online

Was kann die deliberative Demokratie von sozialen Bewegungen lernen?

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Nicole Doerr (Universität Kopenhagen) im Gespräch mit Claire Mellier (ISWE Stiftung).

Nähere Informationen folgen.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 18 Uhr AEDT (9 Uhr MESZ) statt.

Eine Veranstaltung in der Reihe 10 große Fragen zur deliberativen Demokratie.

10.10.2024 10:00 Uhr
bis 12.10.2024 16:00 Uhr
Bregenz (Österreich)

Seminar: Dynamic Facilitation

Veranstaltungsort: Narrativum - Bregenz, Färbergasse 1, 6900 Bregenz, Österreich

Ausgehend von Vorarlberg hat die Methode Dynamic Facilitaton den deutschsprachigen Raum erobert: im agilen Leadership, in der Beteiligung und auch bei Bürgerräten.

In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation, eine einzigartige Moderationsmethode, erfolgreich in verschiedenen Kontexten anwenden können. Dies reicht vom Corporate Bereich bis zur Bürgerbeteiligung, insbesondere dem Bürgerrat und dem Wisdom Council Process. Aber auch im individuellen 1:1 Coaching werden Sie mit Dynamic Facilitation Durchbrüche feiern.

Das Seminar bietet die Gelegenheit, von erfahrenen Dynamic Facilitation-Instruktoren zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.

Mehr Informationen

17.10.2024 09:00 Uhr
bis 18.10.2024 16:00 Uhr
Barcelona (Spanien)

Herbstschule zu Bürgerräten

Veranstaltungsort: Barcelona, Spanien, Ort folgt

In Kooperation mit Deliberative lädt die Federation on Innovation in Democracy (FIDE) zur Bürgerrat-Herbstschule in Barcelona ein.

Die Konferenz ist eine transformative Bildungsmöglichkeit, bei der lokale und internationale Expertinnen und Experten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grundlagen von Bürgerräten nahe bringen. Im Laufe von zwei Tagen werden die Teilnehmer jeden Schritt des Vorbereitungs- und Umsetzungsverfahrens durch interaktive Formate erkunden und Einblicke von führenden Akteuren der deliberativen Demokratie in ganz Europa erhalten.

Was Sie erwartet:

  • Umfassende Schulung: Lernen Sie alles Wichtige über die Organisation wirksamer Bürgerräte, vom ersten Konzept bis zur endgültigen Durchführung.
  • Einblicke von Experten: Tauschen Sie sich mit renommierten Experten auf dem Gebiet der deliberativen Demokratie aus, die ihre Erfahrungen und bewährten Verfahren weitergeben werden.
  • Interaktive Formate: Nehmen Sie an praktischen Übungen teil, um praktische Fähigkeiten und gemeinschaftliches Lernen zu fördern.

Die Herbstschule ist Teil des Forums für Deliberation, Kreativität und Demokratie (Foro Expandido sobre Deliberación, Creatividad y Democracia), einer Initiative lokaler Organisationen zur Förderung der deliberativen Demokratie in Spanien und Portugal. Die Ausrichtung dieser Veranstaltung in Barcelona, der ersten Europäischen Hauptstadt der Demokratie, unterstreicht die zentrale Rolle der Stadt bei der Stärkung des lokalen demokratischen Ökosystems.

Warum teilnehmen?

  • Wissen sammeln: Sammeln Sie praktische Erfahrungen und Kenntnisse für die wirksame Organisation und Durchführung von Bürgerräten.
  • Netzwerken: Knüpfen Sie Kontakte mit einer vielfältigen Gruppe von Fachleuten und Gleichgesinnten, die sich für die Förderung demokratischer Verfahren einsetzen.
  • Lokale Initiativen unterstützen: Tragen Sie zum Wachstum und zur Entwicklung der deliberativen Demokratie in der Region bei.

Nähere Informationen folgen.

22.10.2024 09:00 Uhr
bis 23.10.2024 16:30 Uhr
Zürich (Schweiz)

Dynamic Facilitation - souverän anwenden lernen

Anmelden

Veranstaltungsort: Ref. Kirchgemeindehaus Neumünster, Seefeldstr. 91, 8008 Zürich, Schweiz

Dynamic Facilitation (DF) ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Der bzw. die Dynamic Facilitation-Moderator/in erreicht das, indem er oder sie einen Raum der unbedingten Sicherheit und Wertschätzung für jeden Teilnehmer schafft. Durch die Haltung tiefen Interesses für alles, was ausgedrückt werden möchte, sowie des sehr fokussierten Zuhörens inspiriert er bzw. sie die ganze Gruppe zum zugewandten Zuhören, ermöglicht den jeweils Sprechenden, beim Sprechen auch tiefer in sich zu forschen, und weckt dadurch die Fülle an Möglichkeiten, die in der Gruppe verborgen liegen.

Bedenken, Widerstände, heftige Gefühle, die in Gruppenprozessen sonst oft als störend empfunden werden, sind hier wertvoll und willkommen. Häufig erweisen gerade sie sich als entscheidende Impulse für eine tragfähige Lösung.

Neben der zugewandten Haltung der Moderation, braucht es bei DF formell ein einfaches und klares Setting. Dieses besteht im Wesentlichen aus vier Flipcharts, unter denen alle Beiträge der Teilnehmer festgehalten werden. Das lässt den Prozess der Gruppe nachvollziehbar und zu einer gemeinsamen Geschichte werden und somit zu einer weiteren Quelle für Erkenntnis und Wachstum.

In diesem zweitägigen Seminar erlernen die Teilnehmer die wichtigsten Elemente von Dynamic Facilitation, dem Wisdom Council Process und von Bürgerräten. Sie erleben DF und die Wirkung beispielhaft, praktizieren sie selbst, tauschen sich aus und tauchen somit tief ein in das, was DF auch im Vergleich zu anderen Methoden so besonders macht.

Mehr Informationen

21.11.2024 09:30 Uhr
bis 23.11.2024 16:00 Uhr
Düsseldorf

Seminar: Dynamic Facilitation

Anmelden

Veranstaltungsort: Forum Demokratie Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107, 40225 Düsseldorf

Dynamic Facilitation (DF) ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Der bzw. die Dynamic Facilitation-Moderator:in erreicht das, indem er oder sie einen Raum der unbedingten Sicherheit und Wertschätzung für jeden Teilnehmer schafft. Durch die Haltung tiefen Interesses für alles, was ausgedrückt werden möchte, sowie des sehr fokussierten Zuhörens inspiriert er bzw. sie die ganze Gruppe zum zugewandten Zuhören, ermöglicht den jeweils Sprechenden, beim Sprechen auch tiefer in sich zu forschen, und weckt dadurch die Fülle an Möglichkeiten, die in der Gruppe verborgen liegen.

Bedenken, Widerstände, heftige Gefühle, die in Gruppenprozessen sonst oft als störend empfunden werden, sind hier wertvoll und willkommen. Häufig erweisen gerade sie sich als entscheidende Impulse für eine tragfähige Lösung.

Neben der zugewandten Haltung der Moderation, braucht es bei DF formell ein einfaches und klares Setting. Dieses besteht im Wesentlichen aus vier Flipcharts, unter denen alle Beiträge der Teilnehmer festgehalten werden. Das lässt den Prozess der Gruppe nachvollziehbar und zu einer gemeinsamen Geschichte werden und somit zu einer weiteren Quelle für Erkenntnis und Wachstum.

In diesem dreitägigen Seminar erlernen die Teilnehmer die wichtigsten Elemente von Dynamic Facilitation, dem Wisdom Council Process und von Bürgerräten. Sie erleben DF und die Wirkung beispielhaft, praktizieren sie selbst, tauschen sich aus und tauchen somit tief ein in das, was DF auch im Vergleich zu anderen Methoden so besonders macht.

Mehr Informationen

26.11.2024
18:00 - 19:30 Uhr

Canberra (Australien) / Online

Wie deliberativ ist die australische Demokratie?

Veranstaltungsort: Universität Canberra, Gebäude 24, University Drive South, Canberra, ACT 2601, Australien

Eine Podiumsdiskussion mit

  • Selen Ercan (Universität Canberra)
  • Carolyn Hendriks (National-Universität Australien)
  • Adele Webb (Universität Canberra)

Moderation: Ariadne Vromen (National-Universität Australien)

Nähere Informationen folgen.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 18 Uhr AEDT (9 Uhr MESZ) statt.

Interessierte können die Veranstaltung auch über die Videokonferenz-Plattform Zoom verfolgen.

Eine Veranstaltung in der Reihe 10 große Fragen zur deliberativen Demokratie.

25.02.2025
17:00 - 19:00 Uhr

Köln

Generationengerechtigkeit durch Bürgerräte

Anmelden

Veranstaltungsort: Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln

Klimaschutz und damit die Sicherung der Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen als Eigeninteresse - das klingt erst einmal gut. Doch welche institutionellen Veränderungen im politischen System sind sinnvoll?

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen schlägt die Berufung eines Rates für Generationengerechtigkeit mit Vetorecht vor. Reicht das? Oder brauchen wir institutionalisierte Bürgerräte wie den ständigen Klima-Bürgerrat in Brüssel?

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden verschiedene Ansätze diskutiert, die für die Bewältigung der Klimakrise als notwendig erachtet werden.

Eine Veranstaltung in der Reihe Zukunft. Klima. Demokratie. von BürgerBegehren Klimaschutz.

Hintergrund: Prima Klima durch Bürgerräte?