Termine
|
16.03.2026 15:30 Uhr bis 18.03.2026 12:30 Uhr Rehburg-Loccum |
Wirklich alle!? Mächtige, Ungehörte, Störende beteiligen? |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Evangelische Akademie Loccum, Münchehäger Str. 6, 31547 Rehburg-Loccum Die Procedere-Werkstatttagung bietet mit ihren interaktiven Sessions eine Plattform für Praktikerinnen und Praktiker der Verfahrensgestaltung und Demokratieentwicklung, um Ideen auszutauschen und Praxis weiterzuentwickeln. Viel deutet darauf hin, dass sich gesellschaftliche Vielfalt in Beteiligungsverfahren nur bedingt abbildet. Im Mittelpunkt steht daher diesmal die Frage, wie der Anspruch einer umfassenden und breiten Partizipation besser eingelöst werden kann. Was sind die Möglichkeiten und wo liegen die Grenzen? Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Loccum |
|
|
17.03.2026 10:00 Uhr bis 19.03.2026 13:00 Uhr Online |
Bürgerbeteiligung in der Politikgestaltung |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Online, Bürgerbeteiligung bezeichnet ein Verfahren bei dem normale Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden, um gemeinsam ihre Anliegen zu definieren und Lösungen dafür zu finden. Bürgerbeteiligung ist daher eine wichtige Aufgabe für eine sozial solide, alltagstaugliche und integrative Politikgestaltung. Diese Schulung behandelt die Argumente für Bürgerbeteiligung, Grundsätze für bewährte Verfahren sowie Instrumente für die Durchführung von Bürgerbeteiligungsverfahren. Der Kurs konzentriert sich auf Deliberations- und Co-Creation-Praktiken, veranschaulicht verschiedene Methoden anhand von Fallstudien und gibt Anleitungen zur Planung von Bürgerbeteiligungsverfahren speziell in der Entwurfsphase der Politikgestaltung. Die Schulung bietet auch Networking und Peer-to-Peer-Diskussionen sowie praktische Übungen und Gruppenarbeit zu Fällen, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessant sind. Der Kurs des Kompetenzzentrum für partizipative und deliberative Demokratie der Europäischen Kommission ist kostenlos, steht allen offen und findet online statt. Er wird an zwei verschiedenen Tagen abgehalten: am 17. März 2026 von 10 bis 17 Uhr MEZ und am 19. März von 10 bis 13 Uhr MEZ. Es wird empfohlen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an beiden Tagen teilnehmen. |
|
|
17.03.2026 16:00 - 17:00 Uhr Online |
(Deliberative) Wellen schlagen: Demokratie mit und für Kinder neu denken |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom, Die „deliberative Welle“ hat zweifellos die Aufmerksamkeit und Fantasie derjenigen geweckt, die sich dafür einsetzen, dass Kinder bei wichtigen Entscheidungen, die die heutige und zukünftige Generationen betreffen, mitreden können. Mit Blick auf die Zukunft ist dies ein entscheidender Moment, um unsere Demokratien neu zu denken. Die Arbeit und Zusammenarbeit des Child Rights International Network (CRIN) in diesem Bereich hat gezeigt, dass ein Raum für die Vernetzung über Sektoren und Regionen hinweg notwendig ist. Wenn wir die Rechte der Kinder bei der Neugestaltung der Demokratie voranbringen wollen, dürfen wir nicht isoliert arbeiten – wir müssen Brücken schlagen zwischen denjenigen, die sich für Kinderrechte, Demokratie, politische Bildung und Generationengerechtigkeit einsetzen. Aus diesem Grund gründet CRIN das Children and Democracy Network: eine globale Praxisgemeinschaft mit zweimonatlichen Online-Treffen, um voneinander zu lernen, die Erfahrungen anderer zu verbreiten und die Dynamik zur Förderung der Kinderrechte in der Demokratie zu verstärken. Das erste Treffen findet am 17. März 2026 von 16 bis 17 Uhr statt. Während dieses Treffens werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Rahmen für die Praxisgemeinschaft festlegen, über ihre Entwicklung reflektieren und einige der neuen Herausforderungen für die Kinderrechte in Bezug auf die Demokratie untersuchen. Es wir auch über die allgemeine deliberative Demokratie-Landschaft diskutiert und überlegt, wie Kinder und Jugendliche sinnvoll darin einbezogen werden können. Podium:
Sie sind herzlich eingeladen, sich dam Netzwerk anzuschließen! Um mehr zu erfahren und Ihr Interesse an einer Teilnahme an dieser Community zu bekunden, klicken Sie bitte hier. Mehr Informationen: Making (Deliberative) Waves: Reimagining democracy with and for children |
|
|
18.03.2026 16:00 - 18:00 Uhr Brüssel (Belgien) |
Buchvorstellung: Der zweite Akt der Demokratie |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Kanadische Botschaft in Brüssel, 57 Avenue des Arts, 1000 Brüssel, Belgien Der Zynismus nimmt zu, das Vertrauen schwindet und die Politik scheint hoffnungslos festgefahren zu sein. Bei genauerem Hinsehen lässt sich jedoch eine stille Revolution erkennen, die bereits im Gange ist - von den Bürgerräten in Irland bis hin zu Kanadas Ansatz zur Ansiedlung von Flüchtlingen, vom Kampf der Einwohner Oregons gegen Falschinformationen an den Wahlurnen bis hin zum genialen Konzept der Niederländer, das Meer zurückzuhalten. In ihrem Buch Democracy’s Second Act stellen Peter MacLeod und Richard A. Johnson das Bild des passiven, zynischen Bürgers in Frage. Sie zeigen, dass Bürger sich für ihre Gemeinden engagieren und bereit sind, Zeit und Mühe zu investieren, wenn sie die richtigen Gelegenheiten dazu bekommen! Damit ist die Bühne für den zweiten Akt der Demokratie bereitet. Anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Arbeit und aus anderen Ländern zeigen sie, wie viel bürgerliches Engagement noch ungenutzt ist. Das Buch bietet eine hoffnungsvolle, klarsichtige Vision für die Zukunft – einen zweiten Akt, der auf dem Erbe des ersten aufbaut, indem neue Institutionen geschaffen werden, die die Talente, das Urteilsvermögen und die Fähigkeiten gewöhnlicher Menschen nutzen. Ausgehend von demokratischen Innovationen aus mehr als einem Dutzend Ländern zeigen MacLeod und Johnson, dass die Bürgerinnen und Bürger kein Risiko sind, das es zu bewältigen gilt, sondern eine Ressource, die es zu nutzen gilt. Peter MacLeod wird zur öffentlichen Vorstellung des Buches in der kanadischen Botschaft in Brüssel sein. Er ist Gründer von MASS LBP und Vorstandsmitglied von FIDE – North America. Seit über zwei Jahrzehnten konzipiert er große deliberative Verfahren, an denen Tausende von Kanadierinnen und Kanadier beteiligt waren und die zur globalen deliberativen Bewegung beigetragen haben. |
|
|
18.03.2026 18:00 - 19:30 Uhr Hamburg |
Talk im Tor: Mehr Mitwirkung für Klima und gutes Leben durch Bürgerräte? |
Veranstaltungsort: KULTORHAUS, Ahrensburger Str. 14, 22041 Hamburg 304.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben im vergangenen Jahr mittels „Zukunftsentscheid“ für beschleunigte Klimaneutralität in Hamburg gestimmt. Doch was bedeutet das für das urbane Leben, Wohnen, Mobilität, Konsumgewohnheiten und wer ist besonders betroffen? In der Reihe „Talk im Tor“ laden die Freunde des Eichtalparks Jochen Dahm-Daphi von Mehr Demokratie zum Gespräch. Viel steht auf dem Prüfstand, verlangt nach sozialverträglichen Lösungen und einer neuen Gesprächskultur. Kann die Einführung von Klima-Bürgerräten in den Hamburger Stadtteilen den Dialog zwischen Kommune und den Bürgerinnen und Bürger besser voranbringen - durch mehr Beteiligung und Übereinkunft, damit der Wandel vor Ort gelingt? Darüber wollen die Freunde des Eichtalparks mit ihrem Gast Jochen Dahm-Daphi sprechen, der Mitglied im Landesvorstand des Vereins Mehr Demokratie ist. Dabei soll es um folgende Fragen gehen:
Der Eintritt ist kostenfrei. Hintergrund: Prima Klima durch Bürgerräte? |
||
|
20.03.2026 15:30 - 17:00 Uhr Online |
Förderung demokratischer Tugenden durch digitale Innovationen |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom, In diesem Seminar des CitiDem-Projekts wird Anna Mikhaylovskaya über digitale demokratische Innovationen und deren Rolle in digitalen Plattformen und Online-Deliberationen sowie in Bezug auf Offline-Bürgerräte sprechen und untersuchen, wie solche Innovationen demokratische Tugenden und das Vertrauen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fördern können. Anna Mikhaylovskaya ist Postdoktorandin im Bereich Politische Theorie an der Universität Groningen und beschäftigt sich mit digitalen demokratischen Innovationen. |
|
|
25.03.2026 09:00 Uhr bis 27.03.2026 16:00 Uhr Rorschacherberg (Schweiz) |
Art of Hosting Training |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Schloss Wartegg, Von-Blarer-Weg 1, 9404 Rorschacherberg, Schweiz Art of Hosting and Harvesting Conversations that matter ist Haltung und Praxis zugleich. Es erlaubt uns, Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu gestalten und kollektive Intelligenz zu ermöglichen. Das dreitägige Art of Hosting Training ist kompakt, intensiv und bietet viel Raum zum praktischen Üben. In Wirkungsfeldern wie Arbeit, Familie und Gesellschaft erleben wir große Herausforderungen. Der Schlagabtausch von Pro- und Contra-Argumenten bringt uns meist nicht weiter, sondern verstärkt die polarisierten Positionen. Daher steht folgende Frage im Zentrum dieses Art of Hosting-Trainings: Wie können wir trotz oder dank unterschiedlichen Interessen und Anliegen, intelligente und weitsichtige Lösungen finden? Mit Art of Hosting können wir Räume gestalten, in denen wir mutige Fragen stellen, uns gut zuhören und aus den unterschiedlichen Anliegen und Interessen gemeinsam nächste Schritte entwickeln. Eine Veranstaltung der e7° Partizipation und Zusammenarbeit GmbH |
|
|
25.03.2026 14:30 - 16:00 Uhr Canberra (Australien) / Online |
Repräsentation neu denken durch das Mehr-als-Menschliche |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Fishbowl (24A30), Bruce ACT, Australien Was gilt als sinnvolle Vertretung des Mehr-als-Menschlichen? In Australien, im asiatisch-pazifischen Raum und international entstehen neue Wege der Regierungsführung. Flüsse werden als juristische Personen anerkannt. Indigene Rechtsordnungen gestalten die Verwaltung von Land und Wasser neu. Bürgerräte erweitern die demokratische Teilhabe. Die Gerechtigkeit gegenüber mehreren Spezies hält Einzug in die institutionelle Debatte. Gleichzeitig ist das Vertrauen in demokratische Institutionen ungleichmäßig und oft fragil. Viele Gemeinschaften empfinden die Vertretung als unvollständig, distanziert oder strukturell eingeschränkt. Diese Spannungen werfen eine tiefgreifendere Frage auf. Moderne demokratische Systeme wurden weitgehend entwickelt, um konkurrierende menschliche Interessen innerhalb industrieller, wachstumsorientierter politischer Ökonomien zu vermitteln. Die Vertretung wurde um individuelle Ansprüche herum strukturiert, die durch Wahl- und Beratungsmechanismen aggregiert wurden. Aber menschliche Leben sind keine isolierten Interessen. Sie sind eingebettet in Beziehungen zu Land, Wasser, Infrastrukturen, Ökonomien und zukünftigen Generationen. Wenn sich die Vertretung eng auf individuelle Präferenzen konzentriert, kann sie die relationalen Bedingungen übersehen, die eine sinnvolle Beteiligung überhaupt erst ermöglichen.
Über die VeranstaltungDiese Veranstaltung bringt zwei Bereiche in einen Dialog, die selten nachhaltig aufeinandertreffen:
Beide Bereiche setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den Grenzen der überlieferten demokratischen Formen auseinander. Der eine Bereich versucht, die Beteiligung zu vertiefen und die Stimmen zu pluralisieren. Der andere versucht, neu zu definieren, wer und was innerhalb institutioneller Rahmenbedingungen repräsentiert werden kann. Gemeinsam eröffnen sie einen Raum, um darüber nachzudenken, ob wir Zeugen einer schrittweisen Reform oder der ersten Konturen eines relationaleren demokratischen Paradigmas sind. Dieses Gespräch ist explorativ und zukunftsorientiert. Es gibt keine feststehenden Antworten. In ganz Australien und darüber hinaus experimentieren Regierungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, indigene Führer und Wissenschaftler mit neuen Modellen. Diese Veranstaltung schafft einen Raum, um zu untersuchen, was diese Alternativen über die Zukunft der Repräsentation aussagen. Über das ProjektDiese Zusammenkunft ist Teil eines laufenden Kooperationsprojekts, das eine Typologie neu entstehender Verfahren der nicht-menschlichen Repräsentation und Beteiligung entwickelt und damit die Grundlage für mehr als menschliche demokratische Innovationen schafft. In Zusammenarbeit mit dem Centre for Deliberative Democracy, dem Knowledge Network on Climate Assemblies (KNOCA) – unterstützt vom Centre for Animals and Social Justice, Participedia und der University of Westminster. Es diskutierenHans Asenbaum Direktor, Centre for Deliberative Democracy. Seine Forschung befasst sich mit demokratischer Pluralisierung, Repräsentation und mehr als menschlicher Demokratie. Danielle Celermajer Stellvertretende Direktorin des Sydney Environment Institute, international anerkannt für ihre Arbeit zur Förderung der Institutionalisierung von Multispecies Justice und mehr als menschlicher Regierungsführung. Erin O’Donnell International anerkannt für ihre Arbeit zu den gesetzlichen Rechten von Flüssen und der relationalen Repräsentation in der Wasserpolitik, einschließlich ihrer Rolle im Birrarung Council. Fern Hames Direktorin für kulturelles Landmanagement beim Taungurung Land & Waters Council, arbeitet in Partnerschaft mit den traditionellen Eigentümern der Taungurung an der Förderung einer restaurativen, ortsbezogenen Governance kultureller Landschaften. Claudia Fernandez de Cordoba Farini Gründerin von Living Imaginaries und Doktorandin an der UCL, die sich mit Multispecies Justice, demokratischer Innovation und institutioneller Transformation in den Bereichen Meeres-, Lebensmittel-, politökonomische, Biodiversitäts- und Gesundheitssysteme befasst. Andi Stapp-Gaunt Maori-niederländische Schriftstellerin, Pädagogin und Doktorandin an der University of Canberra, deren Arbeit sich mit der Verbundenheit zwischen Menschen und Nicht-Menschen anhand indigener Forschungsmethoden und feministischer Multispezies-Theorie befasst. In ihrer kreativen Praxis experimentiert sie mit dem „Geschichtenerzählen mit Kaninchen” und stellt dabei relationale Kreativität und das Geschichtenerzählen zwischen verschiedenen Spezies in den Vordergrund. HinweisDie Veranstaltung beginnt um 14:30 Uhr AEDT (4:30 Uhr MEZ) |
|
|
25.03.2026 19:00 - 22:00 Uhr Brüssel (Belgien) |
Belgien als Versuchslabor für Bürgerbeteiligung? |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Le Poste, Place du Jeu de Balle 62, 1000 Brüssel, Belgien Belgien wird oft als Laboratorium für Bürgerbeteiligung angesehen. Ständige Bürgerräte, deliberative Aussschüsse in den Regionen, innovative lokale Initiativen: In den letzten Jahren haben sich die Beteiligungsverfahren stark weiterentwickelt. Aber wie sehen ihre Auswirkungen tatsächlich aus? Auf welchen Ebenen – lokal, regional, föderal – verändert die Beteiligung die politische ntscheidungsfindung? Und was können wir aus diesen Erfahrungen lernen, um unsere Demokratien zu stärken? Anlässlich dieses DémocraTalk bieten dessen Organisatoren einen vertieften Austausch über die Entwicklung der Bürgerbeteiligung in Belgien, ihre Erfolge, ihre Grenzen und ihre Perspektiven. Mit:
Eine Diskussionsrunde, die allen offensteht, um zu verstehen, wie sich die Bürgerbeteiligung in Belgien entwickelt und wie sie die demokratischen Institutionen konkret stärken kann. Anmeldung empfohlen – begrenzte Teilnehmerzahl. Eine Veranstaltung von Citoyenneté & Participation und Démocratie Ouverte. |
|
|
27.03.2026 14:00 - 15:00 Uhr Online |
Bürgerräte kommunizieren: Strategien für unterschiedliche Informationslandschaften |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Microsoft Teams, Die Wirkung und Legitimität von Bürgerräten hängt zum Teil davon ab, ob die breite Öffentlichkeit überhaupt von ihnen weiß. Die Kommunikation dieser Verfahren über den Versammlungsraum hinaus bleibt jedoch eine Herausforderung. Sie erfordert eine klare Strategie, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Fähigkeit, sich in einem Medienumfeld zurechtzufinden, das von sozialen Plattformen und schnelllebigen öffentlichen Debatten geprägt ist. In diesem Seminar berichten Kommunikationsexpertinnen, wie sie diese Herausforderung in der Praxis angehen. ReferentinnenIm Rahmen von drei nationalen Bürgerräten hat der französische Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrat (CESE) seine Kommunikationsstrategie verfeinert. Lucile Duclaux, Projektleiterin für Kommunikation beim CESE, wird darüber berichten, wie sich diese Strategie im Laufe dieser Verfahren entwickelt hat. Rosalind Grisnigt, Kommunikationsleiterin des niederländischen Klima-Bürgerates, wird darüber sprechen wird, wie man auf Medienvoreingenommenheit und politische Herausforderungen für die Legitimität eines Bürgerrates reagieren kann. Ihr Team musste außerdem zwei Regierungswechsel zwischen der Einsetzung des Bürgerrates und der Vorlage ihrer Empfehlungen bewältigen, was eine zusätzliche Schwierigkeit darstellte. Einführung und Moderation
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Netzwerks für Bürgerbeteiligung und Deliberation organisiert. |
|
|
08.04.2026 17:00 - 18:30 Uhr Online |
Netzwerk Bürgerräte: Bürgerräte mit Kindern |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom, Wie können Kommunen die Perspektiven ihrer jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner systematisch in Entscheidungsprozesse einbinden? Eine überzeugende Antwort liefert der Bürgerrat mit Kindern. Im Rahmen des von der von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) getragenen Programms "Bürgerrat mit Kindern" fand 2024/25 ein erster Kinder-Zukunfts-Rat in Moritzburg statt. Weitere Kinderräte sind in zwei anderen sächsischen Kommunen geplant. Durch das Verfahren sollen die erwachsenen Akteurinnen und Akteure für die Potenziale und Voraussetzungen von Kinderbeteiligung sensibilisiert werden. Die Erfahrungen aus diesem Modellprojekt sollen künftig auf weitere Kommunen übertragen werden. Über das Projekt berichten
Das Programm „Bürgerrat mit Kindern“ wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Finanzierung erfolgt mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und die Aufzeichnung den Netzwerk-Mitgliedern anschließend zugänglich gemacht. Netzwerk BürgerräteDas Netzwerk Bürgerräte ist ein loser Zusammenschluss von Menschen, die sich für die stärkere Nutzung von Bürgerräten auf kommunaler Ebene engagieren oder damit aus anderen Gründen befasst sind. Ziel des Netzwerks ist ein ständiger Austausch über offene Fragen zu Bürgerräten etwa hinsichtlich Themensuche, Losverfahren, Durchführung, Kosten und der Umsetzung von Bürgerrat-Empfehlungen. Mehr über das Netzwerk erfahren Sie hier. |
|
|
16.04.2026 10:00 Uhr bis 18.04.2026 16:00 Uhr München |
Seminar: Dynamic Facilitation |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Hofkultur Pasing, Planeggerstr. 25 (Hinterhaus), 81241 München In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation erfolgreich anwenden können. Der Kern von Dynamic Facilitation ist es, durch einen dynamischen Austausch und das Teilen individueller Perspektiven und Empfindungen die kollektive Weisheit zu fördern. Der/Die Facilitator/in schafft den Rahmen, in dem jede/r Teilnehmer/in sich mit ihrem/seinem innersten Selbst verbinden und durch authentisches Zuhören und tiefes Verständnis zur Lösungsfindung beiträgt. Durchbrüche fördern den Prozess, der als choice creating bezeichnet wird. Diese einzigartige Moderationsmethode eignet sich besonders gut für Situationen, in denen komplexe Probleme gelöst oder kreative Lösungen entwickelt werden müssen.
Mit Dynamic Facilitation lässt sich ein zutiefst transformativer Prozess verlässlich begleiten. Das Seminar bietet die Gelegenheit von erfahrenen Trainerinnen und Trainern zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Kurze Theoriemodule, viel Praxis und regelmäßge Reflexion wechseln sich ab. Entdecken Sie, wie Sie die Potenziale von Dynamic Facilitation in Ihrem beruflichen und privaten Alltag nutzen können. |
|
|
16.04.2026 19:00 - 20:30 Uhr Bern (Schweiz) / Online |
Demokratie unter Druck - Krise oder Chance? |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Rathaus Bern, Rathausplatz 2, 3000 Bern 8, Schweiz Demokratien stehen weltweit unter Druck. Autoritäre und nationalistische Strömungen gewinnen an Einfluss, gesellschaftliche Polarisierung nimmt zu, und das Vertrauen in politische Institutionen schwindet – selbst in etablierten Demokratien. Gleichzeitig lebt Demokratie von Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich einbringen und für ihre Werte einstehen. Doch viele fragen sich: Ist unsere Demokratie zu kompliziert, zu langsam, zu abgehoben? Oder braucht sie gerade jetzt mehr Engagement, mehr Dialog und mehr Mut zum Kompromiss? Ausgehend von den Gedanken der Philosophin Jeanne Hersch wird diskutiert, wie sich der demokratische Freiraum mit Leben füllen lässt. Wie kann Vertrauen zurückgewonnen werden? Welche Formen der Beteiligung stärken unsere Demokratie – und was ist jede und jeder Einzelne bereit, dazu beizutragen? Nach einer Grundsatzrede von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, diskutieren auf dem Podium:
Moderation: Roger De Weck Die Veranstaltung kann auch via Live-Stream verfolgt werden. Diese Veranstaltung des Polit-Forums Bern findet in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg statt. |
|
|
22.04.2026 18:00 - 19:30 Uhr Online |
Klima und Beteiligung: Wie können wir vor Ort wirksam werden? |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Online, Dr. Jonathan Seim beleuchtet, wie wir in unserer Gemeinde konkret zum Klimaschutz beitragen können - beim Einkauf, in Initiativen, in Bürgerräten oder an der Wahlurne. Er gibt einen Überblick über verschiedene Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten, ordnet sie systematisch ein und veranschaulicht sie mit Praxisbeispielen. Der Vortrag lädt dazu ein, eigene Ideen zu entwickeln und gemeinsam vor Ort wirksam zu werden. |
|
|
22.04.2026 19:30 - 21:00 Uhr Online |
Warum nicht losen? Über den Sinn von Zufallsentscheidungen |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Online, Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Die Referentin Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Eine Veranstaltung der Leine-VHS. |
|
|
28.04.2026 11:00 Uhr bis 30.04.2026 16:00 Uhr Wien (Österreich) |
Art of Hosting & Harvesting Training 2026 |
Anmelden |
Veranstaltungsort: HausWirtschaft, Bruno-Marek-Allee 5, 1020 Wien, Österreich Welche neuen Spielräume brauchen wir, um mutig, verbunden und wirksam zu handeln? Vieles, das lange selbstverständlich schien, ist in Bewegung geraten. Demokratische und gesellschaftliche Gewissheiten sind fragiler geworden, Handlungsspielräume enger. Klar zu bleiben und verbunden zu handeln, fordert uns zunehmend heraus. Wie bleiben wir wach, zuversichtlich und handlungsfähig - auch dann, wenn Unsicherheit, Druck und Widersprüche zunehmen? Hier setzt das Art of Hosting & Harvesting Training an. Es lädt dazu ein, neue Spielräume für mutiges und zugleich menschliches Handeln zu erkunden - realistisch im Blick auf Veränderung, Verlust und Schmerz und gleichzeitig offen für Verbundenheit, Lebendigkeit und gemeinsames Gestalten. Das Training öffnet einen Raum für echtes Zuhören, Resonanz und kollektives Lernen. Einen Raum, in dem Unterschiedlichkeit Perspektiven erweitert und tragfähige Verbindungen entstehen. Verbindungen, die über das Training hinaus wirksam werden. Eine Veranstaltung des Hosting-Teams AoH 2026 / Wien. |
|
|
06.05.2026 17:00 - 18:30 Uhr Online |
Netzwerk Bürgerräte: Eine Frage des Geldes |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom, In der baden-württembergischen Gemeinde Werbach berät ein gelostes Bürgerforum den Gemeinderat bei der Gestaltung des kommunalen Haushalts. Damit lässt sich erstmals in Deutschland eine Kommunalvertretung von einer Losversammlung in Sachen Haushalt beraten. Woanders nehmen geloste Einwohnerinnen und Einwohner schon länger Einfluss auf die Verteilung kommunaler Finanzmittel, wenn auch nur in begrenztem Umfang. Die Stadt Konstanz bietet der Bürgerschaft mit ihrem Bürgerbudget die Möglichkeit, gute Ideen und Projekte umzusetzen. Dabei werden Konzepte finanziell unterstützt, die den Gemeinsinn fördern und die der Konstanzer Bevölkerung zugutekommen. Ein Bürgerrat schlägt dem Stadtrat Projekte vor, die aus seiner Sicht förderungswürdig sind. In Werder an der Havel führt führt die Stadt mit ihrem Zukunftshaushalt alle zwei Jahre ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren durch. Wie bei einem klassischen Bürgerhaushalt können Einwohnerinnen und Einwohner Projektideen für ihre Stadt einreichen. Das Besondere am Zukunftshaushalt ist der starke Fokus auf die Kinder- und Jugendbeteiligung. Denn junge Menschen dürfen nicht nur selbst Ideen einbringen, sondern entscheiden am Ende auch, welche Projekte umgesetzt werden. In Verbindung mit einem gelosten Gremium aus Kindern und Jugendlichen, das die Abstimmung vorbereitet, ergibt dies ein interessantes Lernfeld der Demokratie. Das Abstimmungsergebnis ist bindend. Über die Projekte berichten
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und die Aufzeichnung den Netzwerk-Mitgliedern anschließend zugänglich gemacht. Netzwerk BürgerräteDas Netzwerk Bürgerräte ist ein loser Zusammenschluss von Menschen, die sich für die stärkere Nutzung von Bürgerräten auf kommunaler Ebene engagieren oder damit aus anderen Gründen befasst sind. Ziel des Netzwerks ist ein ständiger Austausch über offene Fragen zu Bürgerräten etwa hinsichtlich Themensuche, Losverfahren, Durchführung, Kosten und der Umsetzung von Bürgerrat-Empfehlungen. Mehr über das Netzwerk erfahren Sie hier. |
|
|
12.05.2026 09:30 - 16:30 Uhr Online |
Alle im Boot?! Schwer erreichbare Zielgruppen in Beteiligungsprozesse einbeziehen |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Online, "Es kommen doch immer nur die gleichen." Wer mit Menschen über Beteiligungsprozesse spricht, hört diesen Satz des Öfteren. Es hat den Anschein, dass Angebote zur Beteiligung und Mitwirkung häufig nur bestimmten Bevölkerungsgruppen zugänglich und vorbehalten sind: Den Gebildeten, den Lauten, denjenigen, die über die notwendige Zeit verfügen. Diese vielfach engagierten Akteure sind ohne Frage wichtig für die Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung; allein, ihr Beitrag ist nicht ausreichend. Beteiligungs- und Mitwirkungsprozesse sind auf die Teilhabe aller relevanten Akteure angewiesen, um ihrem Anspruch nach demokratischer Legitimität gerecht zu werden. Das gilt auch für Bürgerräte. Doch wie kann das gelingen? Wie schaffen wir es, Menschen in Beteiligungsprozesse einzubeziehen, die wir über die gängigen Kommunikationskanäle und mit den »üblichen« Angeboten nicht gewinnen können? Wie erreichen wir Menschen, denen Beteiligung vielleicht nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren? Welche Methoden können sinnvoll eingesetzt werden? Und wie sollten Prozesse entsprechend gestaltet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren und erarbeiten gemeinsam Strategien, wie Menschen erreicht werden können, die üblicherweise für Beteiligungs- und Mitwirkungsangebote "schwer erreichbar" sind. Dieses Online-Seminar der Stiftung Mitarbeit richtet sich an Gestalterinnen und Gestalter von Beteiligungs-, Mitwirkungs- und Kooperationsprozessen. |
|
|
08.06.2026 09:00 Uhr bis 12.06.2026 14:00 Uhr Bremen |
Unsere Demokratie: bedroht - wehrhaft - reformbedürftig? |
Anmelden |
Veranstaltungsort: VHS im Bamberger, Raum 303, Faulenstr. 69, 28195 Bremen Unsere Demokratie scheint vor einem Wandel zu stehen und wird auch angezweifelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Seminars fragen sich, ob unsere Demokratie bedroht ist und wie sie verbessert werden könnte. Was sind Gründe für scheinbar verrohte Umgangsformen und zunehmende Gewaltbereitschaft? Welche Werte sind uns wichtig im demokratischen Zusammenleben? Es wird untersucht, wie diese Werte ganz konkret in unserem Erleben herausgefordert werden durch militante Proteste, Neonazis, Extremisten, durch gefälschte Internet- und Medienkampagnen oder auch durch überzogene staatliche Kontrollen und Polizeigewalt. Dazu werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Verfassungsschutz, Parteien und Organisationen in Bremen darüber reden, was sie dafür tun, um unser demokratisches Zusammenleben wehrhaft zu verteidigen und durch Zivilcourage und Engagement zu verbessern. Wollen wir „mehr Demokratie wagen“ durch Plebiszite und Bürgerräte? Dafür wird Demokratiekompetenz praktisch eingeübt. Eine Veranstaltung der Bremer Volkshochschule. |
|
|
12.06.2026 11:00 - 17:00 Uhr Köln |
Netzwerk Demokratie & Beteiligung |
Veranstaltungsort: Jugendherberge Köln-Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen ist ein elementarer Grundpfeiler der Demokratie: Das demokratische Gemeinwesen braucht die Beteiligung der Einwohner/innen und der Zivilgesellschaft, um Akzeptanz und Rückhalt zu gewinnen und zur »gelebten« Demokratie zu werden. Darüber hinaus ist unsere Gesellschaft auf die Beteiligung der Einwohner/innen und der Zivilgesellschaft angewiesen, um das Wissen und die Ansichten aller Akteure einzubeziehen und zukunftsweisende, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Das Netzwerk Demokratie und Beteiligung zielt mit seiner Arbeit darauf, die Beteiligung an politischen und gesellschaftlichen (Entscheidungs-)Prozessen weiterzuentwickeln und auf allen föderalen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen) zu stärken. Konzipiert als offenes gesellschaftspolitisches Lernprojekt arbeitet das Netzwerk daran, eine beteiligungsorientierte Demokratie zu gestalten und voranzubringen. Es sucht nach Wegen, Demokratie und Bürgerbeteiligung politisch-strategisch und strukturell zu fördern. Im Netzwerk Demokratie und Beteiligung arbeiten Akteure aus Zivilgesellschaft, Bürgerinitiativen, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft wie auch Einwohner/innen zusammen, die die Zukunft von Demokratie und Bürgerbeteiligung mitgestalten wollen. Die Arbeit des Netzwerks lebt vom Engagement der Netzwerker/innen. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen fachliche Diskurse und praktische Maßnahmen zur Stärkung von Demokratie und Bürgerbeteiligung. Die Mitwirkenden entwickeln Ideen für gemeinsame Initiativen und setzen sie in die Praxis um. Das Netzwerk Demokratie und Beteiligung lebt von der Vielfalt der Perspektiven und Tätigkeitsfelder der Netzwerker/innen. Die gemeinsame Arbeit im Netzwerk gründet auf den demokratischen Werten und Prinzipien des Grundgesetzes und den universellen Menschenrechten der UN-Menschenrechtskonvention. Die Mitwirkenden achten auf eine transparente und gleichberechtigte Zusammenarbeit und einen Diskurs auf Augenhöhe, sie pflegen einen von Wertschätzung, Offenheit und Fairness geprägten Dialog - über alle unterschiedlichen Positionen und hierarchischen Ebenen hinweg. Das Netzwerk arbeitet auf Basis einer wissenschaftlich fundierten und überprüfbaren Faktenlage. Das nächste Jahrestreffen des Netzwerks findet am 12. Juni 2026 in Köln statt. Auf der Internetseite des Netzwerks gibt einen Rückblick auf vergangene Netzwerk-Treffen. |
||
|
18.06.2026 10:00 Uhr bis 20.06.2026 16:00 Uhr Berlin |
Seminar: Dynamic Facilitation |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Liane . Green Event Spaces, Karl-Marx-Str. 17, 12043 Berlin In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation erfolgreich anwenden können. Der Kern von Dynamic Facilitation ist es, durch einen dynamischen Austausch und das Teilen individueller Perspektiven und Empfindungen die kollektive Weisheit zu fördern. Der/Die Facilitator/in schafft den Rahmen, in dem jede/r Teilnehmer/in sich mit ihrem/seinem innersten Selbst verbinden und durch authentisches Zuhören und tiefes Verständnis zur Lösungsfindung beiträgt. Durchbrüche fördern den Prozess, der als choice creating bezeichnet wird. Diese einzigartige Moderationsmethode eignet sich besonders gut für Situationen, in denen komplexe Probleme gelöst oder kreative Lösungen entwickelt werden müssen. Hier sind einige Beispiele:
Mit Dynamic Facilitation lässt sich ein zutiefst transformativer Prozess verlässlich begleiten. Das Seminar bietet die Gelegenheit von erfahrenen Trainerinnen und Trainern zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Kurze Theoriemodule, viel Praxis und regelmäßge Reflexion wechseln sich ab. Entdecken Sie, wie Sie die Potenziale von Dynamic Facilitation in Ihrem beruflichen und privaten Alltag nutzen können. |
|
|
20.07.2026 09:30 Uhr bis 22.07.2026 15:45 Uhr Bad Boll |
Art of Hosting Training 2026 |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Evangelische Tagungsstätte Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll Wie gelingt es, Zukunft gemeinsam und demokratisch in Gruppen und Teams zu beraten? Art of Hosting fördert das dazu nötige Mindset und bietet eine partizipative Methodik an. DiesesTraining lädt Sie ein, neue Wege der Beteiligung und des Dialogs zu erproben. Gemeinsam schaffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Entwicklungsräume, in denen Vielfalt und Austausch lebendig werden. ZielgruppenAlle in Entwicklungs- und Beteiligungsprozesse Eingebundenen, haupt- und ehrenamtliche Leitungskräfte in Kommunen, Schulen, Verbänden, Organisationen, zivilgesellschaftlichen Projekten, Wirtschaft und Kirchen, an Visionsarbeit interessierte freiberufliche Moderatorinnen und Moderatoren Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Bad Boll. |
|
|
25.08.2026 09:30 - 15:30 Uhr Online |
Stadtentwicklung im Dialog mit der Bürgerschaft - Herausforderungen, Potenziale und Gelingensfaktoren für das Verwaltungshandeln |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Cisco Webex Meeting, Wie gelingt die räumliche, soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt im Dialog mit den unterschiedlich interessierten Menschen in der Stadt? Welche Herausforderungen und Gelingensfaktoren gibt es vor diesem Hintergrund bei der alltäglichen wie vorhabenbezogenen Kommunikation zwischen der Kommunalverwaltung und der Stadtgesellschaft? Und schließlich: Wie können Dialog- und Partizipationsprozesse ergebnisorientiert gestaltet und umgesetzt werden? Zur Vertiefung und Beantwortung dieser Fragen liefert der Beteiligungsexperte Dieter Schöffmann praxisnahe Erkenntnisse und entsprechendes Rüstzeug zur Reflexion und zur wirksamen Gestaltung von Beteiligungsprojekten, die Betroffene und Interessierte in all ihrer Vielfalt einbindet. Sie erfahren dabei mehr über:
Über den Tag verteilte Kurzvorträge vermitteln Ihnen die wesentlichen konzeptionellen und methodischen Hinweise, wie Sie im Verwaltungsalltag und bei komplexen kommunalen Vorhaben einen guten und für alle Beteiligten zufriedenstellenden Dialog gestalten können. Anhand vorbereiteter Fallbeispiele aus der kommunalen Praxis und in Kleingruppenarbeiten werden Sie exemplarisch lernen, die vorgestellten Gestaltungselemente, Methoden und Instrumente anzuwenden. Lernen Sie, wie Stadtentwicklung im Dialog mit der Bürgerschaft gelingen kann und starten Sie im Anschluss gut gerüstet in Ihr nächstes Beteiligungsvorhaben! ZielgruppeMitarbeitende der Stadtentwicklungsabteilungen, Bauplanungsämter, Hauptämter, Ämter für Soziale Angelegenheiten, Kultur und Umwelt, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Städten, Kreisen und Gemeinden, Bürgermeister:innen, Kommunalpolitiker:innen sowie andere am Thema Interessierte. Ihr DozentDieter Schöffmann. Selbständiger Berater und Inhaber von VIS a VIS Beratung & Fortbildung mit Schwerpunkt auf Aspekte des Bürgerengagements, der Bürgerbeteiligung und deren Beiträge zu einer guten gesellschaftlichen Entwicklung. Teilnahmegebühren
Ein Seminar des vhw Bundesverbandes Wohnen und Stadtentwicklung |
|
|
08.09.2026 10:00 Uhr bis 11.09.2026 15:00 Uhr Krakau (Polen) |
Demokratische Innovationen in umkämpften und eingeschränkten Kontexten: Stärkung der demokratischen Widerstandsfähigkeit? |
Veranstaltungsort: Jagiellonian Universität, ul. Gołębia 24, 31-007 Krakau, Polen Die Ständige Gruppe für demokratische Innovationen lädt dazu ein, Beiträge für die Generalversammlung 2026 des Europäischen Konsortiums für politische Forschung im polnischen Krakau einzureichen. 2026 beschäftigt sich die Generalversammlung eingehend mit einigen der anstehenden schwierigen Diskussionen.
Wenn Sie sich mit einer oder allen dieser Fragen beschäftigen, werfen Sie einen Blick auf den „Call for Papers” und reichen Sie Ihren Vorschlag bis zum 5. Januar 2026 ein. |
||
|
23.09.2026 14:00 Uhr bis 26.09.2026 18:00 Uhr Berlin |
Mitmacht-Festival 2026 |
Veranstaltungsort: Berlin, (Ort folgt) Mitmacht ist das Demokratiefestival für kollektive Strategien: Ein Mal im Jahr kommen Expertinnen und Experten aus der deutschsprachigen Demokratiewelt zusammen, um sich abzustimmen: Wie können wir als demokratische Kräfte zielgerichtet an einem Strang ziehen, um so schneller, resilienter und wirksamer zu werden? Denn wenn wir es schaffen, gemeinsame Sache zu machen, kann eine neue Mitmacht entstehen. Seien Sie dabei. Mitmacht 2026 findet vom 23. bis 26. September 2026 in Berlin statt. Vier Tage voller Begegnungen, Inspiration und gemeinsamer Erlebnisse erwarten Sie in der Hauptstadt. Weitere Informationen folgen in Kürze. |
||
|
29.09.2026 10:00 Uhr bis 02.10.2026 16:00 Uhr Athen (Griechenland) |
Athens Democracy Forum 2026 |
Veranstaltungsort: Athens Conservatoire, Rigillis St & Vas.Georgiou Avenue Β΄ 17-19, 10675 Athen, Griechenland Die Welt steht an einem Scheideweg. Die liberale Demokratie - einst als das vorherrschende globale Ideal angesehen wird heute offen in Frage gestellt. Angesichts der Aushöhlung grundlegender Prinzipien in etablierten Demokratien und des Aufstiegs autoritärer Alternativen stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Demokratie bedroht ist, sondern wie sie sich im 21. Jahrhundert anpassen, Ergebnisse liefern und inspirieren kann. Auf dem Athens Democracy Forum 2026 werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Frage direkt stellen. Ausgehend vom Erbe der griechischen Hauptstadt als Geburtsort der Demokratie und als Laboratorium für ihre Neuerfindung wird das diesjährige Forum die Frage stellen: Warum Demokratie – und wie muss sie sich weiterentwickeln, um in einer Zeit exponentieller Veränderungen ihren Zweck zu erfüllen? Merken Sie sich diesen Termin für vier Tage voller mutiger Ideen, transformativer Dialoge und umsetzbarer Lösungen vor. Gemeinsam wird die Demokratie neu gedacht - nicht als statisches Ideal, sondern als lebendiges System, das in der Lage ist, zu lernen, sich anzupassen und für alle zu funktionieren. |
||
|
01.10.2026 10:00 Uhr bis 03.10.2026 16:00 Uhr Bregenz (Österreich) |
Seminar: Dynamic Facilitation |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Narrativum, Färbergasse 1, 6900 Bregenz, Österreich In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation erfolgreich anwenden können. Der Kern von Dynamic Facilitation ist es, durch einen dynamischen Austausch und das Teilen individueller Perspektiven und Empfindungen die kollektive Weisheit zu fördern. Der/Die Facilitator/in schafft den Rahmen, in dem jede/r Teilnehmer/in sich mit ihrem/seinem innersten Selbst verbinden und durch authentisches Zuhören und tiefes Verständnis zur Lösungsfindung beiträgt. Durchbrüche fördern den Prozess, der als choice creating bezeichnet wird. Diese einzigartige Moderationsmethode eignet sich besonders gut für Situationen, in denen komplexe Probleme gelöst oder kreative Lösungen entwickelt werden müssen. Hier sind einige Beispiele:
Mit Dynamic Facilitation lässt sich ein zutiefst transformativer Prozess verlässlich begleiten. Das Seminar bietet die Gelegenheit von erfahrenen Trainerinnen und Trainern zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Kurze Theoriemodule, viel Praxis und regelmäßge Reflexion wechseln sich ab. Entdecken Sie, wie Sie die Potenziale von Dynamic Facilitation in Ihrem beruflichen und auch privaten Umfeld nutzen können. |
|
|
18.11.2026 08:00 Uhr bis 20.11.2026 17:00 Uhr Biel (Schweiz) |
Art of Hosting Training |
Anmelden |
Veranstaltungsort: sanu future learning ag, General-Dufour-Str. 18, 2502 Biel/Bienne, Schweiz Art of Hosting and Harvesting Conversations that matter ist Haltung und Praxis zugleich. Es erlaubt uns, Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu gestalten und kollektive Intelligenz zu ermöglichen. Das dreitägige Art of Hosting Training ist kompakt, intensiv und bietet viel Raum zum praktischen Üben. In unseren Wirkungsfeldern - Arbeit, Familie, Gesellschaft - erleben wir grosse Herausforderungen. Der Schlagabtausch von Pro- und Contra-Argumenten bringt uns meist nicht weiter, sondern verstärkt die polarisierten Positionen. Daher steht die folgende Frage ins Zentrum dieses Art of Hosting-Trainings: Wie können wir trotz oder dank unterschiedlichen Interessen und Anliegen, intelligente und weitsichtige Lösungen finden? Mit Art of Hosting können wir Räume gestalten, in denen wir mutige Fragen stellen, uns gut zuhören und aus den unterschiedlichen Anliegen und Interessen gemeinsam nächste Schritte entwickeln. Eine Veranstaltung der sanu future learning ag |
|
|
03.12.2026 10:00 Uhr bis 05.12.2026 16:00 Uhr Hamburg |
Seminar: Dynamic Facilitation |
Anmelden |
Veranstaltungsort: Lean-in, Birrenkovenallee 13, 22143 Hamburg In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation erfolgreich anwenden können. Der Kern von Dynamic Facilitation ist es, durch einen dynamischen Austausch und das Teilen individueller Perspektiven und Empfindungen die kollektive Weisheit zu fördern. Der/Die Facilitator/in schafft den Rahmen, in dem jede/r Teilnehmer/in sich mit ihrem/seinem innersten Selbst verbinden und durch authentisches Zuhören und tiefes Verständnis zur Lösungsfindung beiträgt. Durchbrüche fördern den Prozess, der als choice creating bezeichnet wird. Diese einzigartige Moderationsmethode eignet sich besonders gut für Situationen, in denen komplexe Probleme gelöst oder kreative Lösungen entwickelt werden müssen. Hier sind einige Beispiele:
Mit Dynamic Facilitation lässt sich ein zutiefst transformativer Prozess verlässlich begleiten. Das Seminar bietet die Gelegenheit von erfahrenen Trainerinnen und Trainern zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Kurze Theoriemodule, viel Praxis und regelmäßge Reflexion wechseln sich ab. Entdecken Sie, wie Sie die Potenziale von Dynamic Facilitation in Ihrem beruflichen und privaten Alltag nutzen können. |