Termine

28.02.2024 09:00 Uhr
bis 01.03.2024 13:00 Uhr
New Haven (USA)

Bürgerräte leiten

Veranstaltungsort: Yale University campus, Sterling Library Lecture Hall, 120 High Street, New Haven, Connecticut, USA

In den letzten Jahren sind Bürgerräte - große, nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Gremien von Bürgern, die zur Beratung politischer Fragen einberufen werden - zu einem beliebten Mittel für Regierungen geworden, um Fragen der Regierungsführung und der Legitimität anzugehen.

Diese Gremien aus einfachen Menschen werden mit dem Ziel betraut, politische Empfehlungen und manchmal sogar Gesetzesvorschläge zu Themen wie Wahlreform, Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe, Klimagerechtigkeit und Sterbehilfe zu erarbeiten.

Da Bürgerräte eine größere Rolle in der demokratischen Regierungsführung spielen könnten, müssen wichtige Fragen geklärt werden: Wer hat die Macht in und über Bürgerräte? Und wer sollte das tun? Bislang wurden Bürgerräte von außen durch Regierungsbeamte, Experten und professionelle Moderatoren gesteuert. Wie viel der Macht gehört und sollte den Bürgern selbst gehören?

Diese eineinhalbtägige Konferenz wird Wissenschaftler, politische Führungskräfte und Durchführer zusammenbringen, um diese kritischen Fragen zu untersuchen. Im Mittelpunkt stehen die jüngsten französischen Bürgerräte zum Klima und zur Sterbehilfe, bei denen die Frage der Governance ausdrücklich thematisiert wurde. Beide Bürgerräte hatten einen ernannten "Governance-Ausschuss", der das Verfahren geleitet und sich bemüht hat, die Bürger in den internen Entscheidungsprozess einzubeziehen.

Diese Konferenz überschneidet sich mit einer nachfolgenden Konferenz mit dem Titel "Regieren (mit) KI". Der sich überschneidende Vormittag wird sich mit der Frage befassen, wie KI-Technologien die Beratungen von Bürgerräte unterstützen und die Kluft zwischen Mikro- und Makroöffentlichkeit überbrücken können.

Das Ziel dieser Kombination ist es, führende Persönlichkeiten aus der Forschung und Praxis der deliberativen Demokratie mit KI-Experten und Führungskräften zusammenzubringen, in der Hoffnung, dass sie neue Partnerschaften rund um die vielversprechende Idee des Einsatzes von deliberativen Werkzeugen zum Regieren mit KI und des Einsatzes von KI-Werkzeugen zur Verbesserung der Deliberation schmieden werden.

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29.02.2024
14:00 - 15:00 Uhr
Online

Bürgerengagement in der Politikgestaltung - Vorstellung des WHO-Leitfadens für Bürgerräte

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Wie kann eine faktengestützte Politik besser auf die Bedürfnisse und Werte der Bürger eingehen?

Die Bürger spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Gesundheitspolitik, die ihr Leben betrifft. Indem man sie in faktenbasierte Beratungen einbezieht, können die politischen Entscheidungsträger Einblicke in ihre Perspektiven, Wünsche und Erfahrungen gewinnen. Dies kann zu einer wirksameren, gerechteren und akzeptableren Gesundheitspolitik führen, insbesondere in Krisenzeiten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor kurzem zwei neue Papiere veröffentlicht, um das Engagement der Bürger bei der faktengestützten Entscheidungsfindung im Gesundheitsbereich zu unterstützen. Das erste ist ein Überblicksdokument, das das Konzept und die Grundsätze der Bürgerbeteiligung sowie deren Vorteile und Herausforderungen vorstellt.

Beim zweiten Papier handelt es sich um einen Leitfaden für die Organisation von Bürgerräten, einer speziellen Form der Bürgerbeteiligung, bei der eine repräsentative Gruppe von Bürgern in strukturierte und moderierte Diskussionen über ein politisches Thema einbezogen wird.

Bürgerräte sind Foren, in denen ein durch ein Losverfahren ausgewählter Querschnitt der Bevölkerung an faktengestützten Beratungen teilnimmt, um die Politik und das Handeln zu beeinflussen. Sie können für eine Reihe von Zwecken und in verschiedenen Stadien des politischen Prozesses organisiert werden, z. B. für die Entwicklung politischer Ideen, die Bewertung von Möglichkeiten, die Gestaltung von Maßnahmen oder die Bewertung politischer Maßnahmen. Sie können sich auch mit Dilemmas, Unsicherheiten und Kompromissen befassen, die bei komplexen und umstrittenen politischen Themen auftreten.

In diesem Seminar erfahren Sie mehr über diese beiden innovativen Papiere und wie diese Ihnen helfen können, Bürgerräte zu Ihrem Nutzen zu konzipieren und durchzuführen. Sie werden auch die Gelegenheit haben, sich mit den Autoren und dem externen Redaktionsausschuss der Papiere auszutauschen und von deren Erfahrungen und Lehren aus der Anwendung von Bürgerräten in verschiedenen Umgebungen und Stadien des politischen Prozesses zu hören.

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05.03.2024
14:00 - 16:00 Uhr
Online

Klima-Bürgerräte: Markt der Möglichkeiten

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Möchten Sie mehr darüber erfahren, was in Praxis und Theorie von Klima-Bürgerräten geschieht? Möchten Sie wissen, wie Verwaltungen, Durchführer, Wissenschaftler und Aktivisten die Zukunft der Bürgerräte gestalten?

Dann ist der Markt der Möglichkeiten des Knowledge Network on Climate Assemblies (KNOCA) am Dienstag, den 5. März, von 14 bis 16 Uhr der richtige Ort für Sie!

Wenn Sie noch nie an einem der KNOCA-Markt der Möglichkeiten teilgenommen haben, können Sie sich auf etwas ganz Besonderes freuen. KNOCA-Mitglieder stellen in kurzen Präsentationen ihre Ideen und Verfahren vor. Sie entscheiden, worüber Sie mehr erfahren und in Arbeitsgruppen weiter diskutieren möchten.

Das kann von der Festlegung von Aufgaben, der Teilnehmergewinnung, der Unterstützung der Lernphase, der Beratung und des Verfassens von Empfehlungen in Losversammlungen bis hin zur Integration von Bürgerräten in demokratische Systeme reichen. Sie können sich für zwei Themen entscheiden.

Themen und Referent/innen:

  • Bürgerräte PLUS - Kein Wandel ohne Umsetzung mit Marina Leibfried, Gründerin & Leiterin, Leibfried Prozessbegleitung, Deutschland
  • Kommunale Imagination: Kann eine Bewegung der Imagination von unten nach oben einen Wandel herbeiführen? mit Phoebe Tickell, Gründerin von Moral Imaginations, Großbritannien
  • Das Prinzip "Das ganze System im Raum" mit Miriam de Pagter, G1000.nu, Niederlande
  • Eine kritische Diskussion über "Zukunftsszenarien" mit Maria Jagaciak, Expertin für Bürgerbeteiligung, The Shipyard Foundation (Fundacja Stocznia), Polen
  • RAPID-Demokratie-Modell: Wie man die richtigen Leute zur richtigen Zeit in deliberative demokratische Prozesse einbezieht, mit Oliver Holtaway, Forschungsleiter des New Citizenship Project, Großbritannien
  • Die CLIMAS-Methode: Wie man die Wirksamkeit von Klima-Bürgerräten bei der Beeinflussung der Politik erhöht mit Yago Bermejo Abati, Mitbegründer und Co-Vorsitzender von Deliberativa, Spanien
  • Kollaboratives Ökosystem für breite Bürgerbeteiligung mit Forrest Sparks, Leiter Democratic Design & Engagement bei The Assembly Project (TAP), & Philip Lindsay, Programmleiter, The Democracy Innovation Hub am Bard College, USA
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06.03.2024
17:00 - 18:30 Uhr
Online

Netzwerk Bürgerräte: Gelost ohne öffentlichen Auftrag

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Bürgerräte werden üblicherweise von offizieller Stelle mit der Bearbeitung eines Themas und der Formulierung von Empfehlungen dazu beauftragt. Auf der kommunalen Ebene sind das die Stadt- und Gemeinderäte sowie Kreistage. Diese Kommunalvertretungen sind auch die Gremien, die die Bürgerrat-Ergebnisse beraten und über deren Umsetzung entscheiden.

Es gibt aber auch Losversammlungen, bei denen der Auftrag nicht aus einem Gemeinderat kommt und dieser auch nicht Empfänger der Empfehlungen ist. So fanden in der Bundeskunsthalle in Bonn und in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden sog. Gesellschaftsforen zur Zukunft der Museen statt. Im Breisgau hat der Energieversorger BadenovaWÄRMEPLUS einen Bürgerschaftsrat zur Erdwärme-Nutzung durchgeführt. Der Losdemokratie-Experte Wolfgang Scheffler hat u.a. an einer Montessori-Schule, in einer Wohnungsbaugenossenschaft und in seinem Dorf Losversammlungen durchgeführt.

Beim Treffen des Netzwerks Bürgerräte am 6. März 2024 werfen wir einen Blick auf geloste Bürgerbeteiligung ohne politischen Auftraggeber oder Adressaten. Mit dabei sind u.a.

  • Johanna Adam, Bundeskunsthalle Bonn
  • Nora Grunwald, Staatliche Kunstsammlung Dresden
  • Wolfgang Scheffler, Losdemokratie-Experte

Anmeldungen bitte an info@buergerrat.de

Mehr Informationen: Netzwerk Bürgerräte

07.03.2024
18:00 - 20:30 Uhr
Stuttgart

Bürgercafé zum Stuttgarter Bürgerrat Klima

Veranstaltungsort: Kelter Wangen, Ulmer Str. 334, 70327 Stuttgart

Welche Rolle spielt die Stadt Stuttgart beim Klimaschutz und mit welchen Maßnahmen sollte Stuttgart dazu beitragen, das 1,5-Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen? Mit dieser Frage haben sich 61 zufällig geloste Bürgerinnen und Bürger von März bis Juni 2023 beschäftigt. Am 17. Juni 2023 haben sie dazu 24 Empfehlungen beschlossen.

Ziel der Bürgercafés ist es, die Ergebnisse des Stuttgarter Bürgerrats Klima an die Öffentlichkeit, zu den Bürgerinnen und Bürgern in den Quartieren zu bringen. Den Teilnehmenden werden die 2023 erarbeiteten Empfehlungen des Bürgerrates zu den Themen Mobilität und Wärme vorgestellt. Darüber hinaus sprechen die Teilnehmenden über die Bedeutung der Empfehlungen für ihre Quartiere. Sie entwickeln gemeinsam in Workshops Ideen für eine konkrete Umsetzung der Empfehlungen in den Stadtbezirken.

Informieren Sie sich und sprechen Sie mit, welche Lösungen es für ein klimaneutrales Stuttgart bis 2035 in Ihrem Stadtteil geben kann.

Hintergrund: Klima-Bürgerrat Stuttgart mit 24 Empfehlungen

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07.03.2024
18:00 - 20:00 Uhr
Vechta

Die Demokratie braucht uns!

Veranstaltungsort: BBS Marienhain, Landwehrstr. 2, 49377 Vechta

Die Demokratie steht unter Druck. Weltweit wenden sich viele Menschen von ihr ab und sehnen sich nach „starken Führern“, die Gräben zwischen links und rechts, liberal und konservativ, Jung und Alt scheinen immer unüberbrückbarer. Begriffe wie Lügenpresse, diverse Verschwörungstheorien und Bürger, die für ihre Freiheit auf die Straße gehen und gleichzeitig Andersdenkenden nicht zuhören wollen, sind nur einige Phänomene der Zeit, in der wir leben.

Von denen „da oben“ wird erwartet, dass sie alle Probleme lösen - aber was können die „da unten“ eigentlich selbst leisten? Ja, die Politik kann handlungsstark sein, das wissen wir spätestens seit der Corona-Krise, doch Politiker sind oft viel ohnmächtiger, als wir glauben. Und am Ende sind es wir, die Menschen auf der Straße, die die Macht haben. Denn wo kommt das Neue her, wenn nicht aus uns?

Was genau sind Bürgerräte und Volksentscheide und wie können diese unsere Demokratie stärken? Darüber spricht Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin des Vereins "Mehr Demokratie" und Autorin des Buches Die Demokratie braucht uns!, an diesem Abend bei einer Veranstaltung von Berufsbildende Schulen Marienhain Vechta (BbSM)Schulförderverein der BBS Marienhain Vechta und Partnerschaft für Demokratie Vechta.

Eintritt frei, Einlass ab 17:30 Uhr, Anmeldung bis 5. März 2024 an foerderverein@marienhain-schule.de

11.03.2024 13:00 Uhr
bis 13.03.2024 12:00 Uhr
Rehburg-Loccum

Beteiligung mit-Wirkung - 17. Loccumer Procedere Partizipations-Innovationscamp

Veranstaltungsort: Evangelische Akademie Loccum, Münchehäger Str. 6, 31547 Rehburg-Loccum

Gute Beteiligung ist nicht harmlos, sondern machtvoll. Gerade jetzt, in Zeiten multipler Krisen und notwendiger Transformationen, muss Mitwirkung Wirkung zeigen.

Beteiligung, die nicht effektiv und effizient, resilient und nachhaltig wirkt, verkümmert zur Farce.

Wie kann Beteiligung nicht nur nett und einladend sein, sondern auch entscheidend, prägend, gestaltend? Alle, die seit Jahren im Feld der Beteiligung unterwegs sind, wissen, wie anspruchsvoll die Beantwortung dieser Frage in der Praxis ist.

Die Zeiten sind schwierig: Autoritäre und demokratiezersetzende Bestrebungen nehmen zu. Gleichzeitig müssen durchgreifende Maßnahmen zum Meistern von Krisen und Transformation schnell und effizient gelingen. Vor diesem Hintergrund müssen wir diskutieren, wie wir durch effiziente Beteiligung und co-creative Prozesse schneller und effektiver zu nachhaltigen Lösungen kommen.

Im nun 17. Loccumer Partizipations-Innovationscamp werden die Teilnehmer, aus verschiedenen Anwendungskontexten kommend, sich darüber austauschen, wie Beteiligung Wirkung entfaltet. Der kollegiale Austausch liegt den Organisatoren aus Zivilgesellschaft, Staat, Wirtschaft, Kirche und Wissenschaft am Herzen und macht diese partizipative Werkstatt-Tagung seit nun 17 Jahren zur gefragten Vernetzungs- und Inspirationsmesse der transsektoralen Beteiligungsszene.

Mit diversen Partnern werden die Teilnehmer bei diesem Loccumer Camp wieder ein breites Spektrum an Methoden, Ansätzen, Erfahrungen und Projekten kennenlernen.

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11.03.2024
20:00 - 21:30 Uhr
Online

Dialoge für Demokratie!

Veranstaltungsort: Online,

Claudine Nierth ist zu Gast beim Verein Allianz für WERTEorientierte Demokratie (AllWeDo) e.V. und spricht in ihrem Impulsvortrag dazu, warum die Demokratie uns braucht!

In vier Schritten und vier Monaten können Sie sich in der Online-Workshopreihe WIR WÄHLEN DEMOKRATINNEN - Damit wir auch morgen noch eine Wahl haben des Vereins AllWeDo mit den Bedingungen einer handlungsstarken und lebendigen Demokratie auseinandersetzen.

Der erste Teil der Reihe steht unter dem Titel "begrenzen". Claudine Nierth wird in ihrem Impulsvortrag der Frage nachgehen, warum die Demokratie uns braucht und wie man als Organisation den eigenen Weg zwischen Abgrenzung und Dialog findet.

Damit die momentanen Proteste für Demokratie und Toleranz bis zu den EU- und Kommunalwahlen im Juni zu einem nachhaltigen Impuls werden, braucht es uns alle. Jeder Einzelne, jede Organisation - ob wirtschaftlich oder gemeinnützig - kann dazu beitragen, dass unsere Demokratie handlungsstark bleibt.

In diesem Workshop widmen sich die Teilnehmer vier verschiedenen Bedingungen von Demokratie und werden im Rahmen dessen Fragen diskutieren und reflektieren, aber auch konkret aktiv werden.

Ziel des Abends ist es, dass alle Teilnehmer reflektieren, in welchen Situationen es notwendig ist, Positionen zu beziehen und auch, welche Methoden es dafür gibt.

Die Referentin Claudine Nierth ist Bundesvorstandssprecherin des Vereins "Mehr Demokratie" und Autorin des Buches Die Demokratie braucht uns!

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12.03.2024
11:15 - 12:30 Uhr
Canberra (Australien) / Online

Kann deliberative Demokratie in kolonialen Siedlerstaaten Fuß fassen?

Veranstaltungsort: University of Canberra, Bldg 24, University Drive South, Canberra, ACT 2601, Australien

Kann Deliberation eine dekoloniale Zukunft haben? Wie können Wissenschaftler und Durchführer der deliberativen Demokratie festgefahrene paternalistische Haltungen gegenüber indigenen Völkern und institutionelles Nicht-Zuhören in Frage stellen?

Sie sind eingeladen zu einem Gespräch mit Dr. Justin McCaul von der Australian National University und Dr. Emily Beausoleil von der Victoria University of Wellington / Te Herenga Waka

Über die Referenten

Justin McCaul ist ein Nachkomme der Mbarbarum Traditional Owners im hohen Norden Queenslands. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am College of Law der ANU. Bevor er eine akademische Laufbahn einschlug, arbeitete er mehr als 20 Jahre lang in der Politik für indigene Völker für verschiedene Nichtregierungsorganisationen, darunter Oxfam Australia. In seiner kürzlich abgeschlossenen Doktorarbeit untersuchte er die Rechte indigener Völker, das australische Native-Title-System und die deliberative Demokratie.

Emily Beausoleil ist Dozentin für Politik an der Universität Te Herenga Waka-Victoria und Chefredakteurin der Zeitschrift Democratic Theory. Sie ist assoziierte Forscherin im Rahmen des ARC-Projekts "Democratic Resilience: The Public Sphere and Extremist Attacks' an der U Canberra und wissenschaftliche Mitarbeiterin des He Whenua Taurikura-Centre for Research Excellence on Countering Terrorism and Violent Extremism. Ihr erstes Buch, Staging Democracy: The Political Work of Live Performance (De Gruyter) ist der Auftakt einer neuen Buchreihe (Critical Thinking and Contemporary Politics) im Jahr 2023.

Diese Veranstaltung  des Centre for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) findet um 11:15 Uhr AEDT (1:15 Uhr MEZ) statt.

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12.03.2024
18:00 - 19:00 Uhr
Online

Kommunale Bürgerräte organisieren: Durchführung und Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) der Bergischen Universität Wuppertal und dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) gibt Mehr Demokratie das Handbuch „Kommunale Bürgerräte organisieren“ heraus. Es unterstützt zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure und richtet sich an Initiativen, Verwaltungen, Politiker und Prozessgestalterinnen und -gestalter.

Nach einer allgemeinen Vorstellung des Handbuchs am 23. Januar 2024 geht es in dieser Veranstaltung um das Thema Durchführung der Sitzungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Dieser Termin behandelt die Durchführung der Bürgerrat-Verfahren, einschließlich der Erarbeitung von Empfehlungen und des Wissensaufbaus. Die Rolle der Moderation und die Öffentlichkeitsarbeit als Querschnittsthema werden ebenfalls besprochen.

In dieser Veranstaltung wird erklärt, worauf dabei zu achten ist.

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12.03.2024
19:00 - 21:00 Uhr
Schwerte

Mehr Demokratie für Schwerte!? Auf dem Weg zum Bürgerrat

Veranstaltungsort: VHS Schwerte, Raum 07, Am Markt 11, 58239 Schwerte

Politikverdrossenheit, Zunahme autokratischer Regierungen, Erstarken des Rechtspopulismus: Wie krisenfest ist unser demokratisches System in Zeiten der Krise? So stabil die parlamentarische Demokratie in Deutschland erscheint, sie ist in ihrer Akzeptanz bedroht: Die Abnahme der Wahlbeteiligung ist dafür ein deutliches Indiz. In dieser Situation erscheint es sinnvoll, nach zusätzlichen Möglichkeiten zu suchen, die Zivilgesellschaft an der Meinungsbildung aktiv zu beteiligen.

Ein interessantes Modell sind die Bürgerräte, die auf allen politischen Ebenen erprobt werden. Im Juni 2023 gab es dazu eine Informationsveranstaltung in der VHS, die großen Zulauf hatte. Ende 2023 bildete sich eine Gruppe Interessierter, die sich dafür einsetzen will, dass ein Bürgerrat in Schwerte Realität wird.

Wenn Sie sich ebenfalls dafür stark machen wollen, kommen Sie gerne zu diesem Treffen.

Am 16. April 2024 spricht Thorsten Sterk vom Verein "Mehr Demokratie" im Rahmen eines VHS-Workshops über weitere konkrete Schritte zur Initiierung eines Bürgerrates

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13.03.2024
10:00 - 17:00 Uhr
Online

Seminar: Bürgerengagement in der Politikgestaltung

Veranstaltungsort: Online,

Unter Bürgerbeteiligung versteht man den Prozess, bei dem die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ihre Anliegen definieren und festlegen, wie diese angegangen werden sollen. Bürgerschaftliches Engagement ist daher eine entscheidende Aufgabe für eine sozial robuste, zweckmäßige und integrative Politikgestaltung.

Dieses Seminar des Kompetenzzentrums für partizipative und deliberative Demokratie der Europäischen Kommission behandelt die Gründe für bürgerschaftliches Engagement, die Grundsätze bewährter Verfahren sowie die Instrumente für die Durchführung von Aktivitäten zur Bürgerbeteiligung.

Das Seminar legt einen Schwerpunkt auf Deliberations- und Ko-Kreations-Verfahren, wobei verschiedene Methoden anhand von Fallstudien veranschaulicht werden, sowie Anleitungen zur Planung von Bürgerbeteiligungsaktivitäten speziell in der Entwurfsphase der Politikgestaltung.

Die Schulung bietet auch die Möglichkeit zur Vernetzung und zur Diskussion unter Gleichgesinnten, zusammen mit praktischen Übungen und praktischer Gruppenarbeit an für die Teilnehmer interessanten Fällen.

Das Seminar findet an zwei unterschiedlichen Tagen statt: 13. März 2024 von 10 bis 17 Uhr und 20. März 2024 von 10 bis 13 Uhr. Es wird empfohlen, an beiden Tagen teilzunehmen.

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14.03.2024
09:00 - 10:30 Uhr
Berlin / Online

Bundestagsdebatte zum Bürgerrat "Ernährung im Wandel"

Veranstaltungsort: Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 10557 Berlin

Der Bürgerrat „Ernährung im Wandel“ hat am 20. Februar 2024 seine Empfehlungen an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und die Fraktionen des Bundestages übergeben. Zu den Vorschlägen gehören kostenloses Kitaessen, gesunde Lebensmittel ohne Mehrwertsteuer und eine bessere Tierwohl-Kennzeichnung. Die geloste Bürgerversammlung war der erste offiziell vom Bundestag eingesetzte Bürgerrat.

Am 14. März 2024 wird sich der Bundestag in einer Plenumsdebatte mit den Empfehlungen des Bürgerrates befassen. Die Diskussion kann per Live-Stream auf Bundestag.de verfolgt werden.

Mehr Informationen: Bürgergutachten zu Ernährung übergeben

16.03.2024
14:00 - 18:00 Uhr
Freiburg im Breisgau

Lokale Planungszellen gestalten - Auf Dich kommt es an!

Veranstaltungsort: Haus des Engagements, Rehlingstr. 6, 79100 Freiburg

Wir haben es mit Kriegen und gewaltigen Krisen zu tun, die immer dringlicher werden. Die Klimakrise ist nur eine davon. Das Erstarken der extremen Rechten führt dazu, dass viele Menschen auf die Straße gehen und das ist gut so!

Es ist an der Zeit, die Zukunft zu gestalten und gemeinsam nach Lösungen suchen!

Die Initiative Bürger:innenrat Region Freiburg möchte in einem Workshop die Gelegenheit geben, ein einfach anzuwendendes Format der Bürgerbeteiligung kennen zu lernen. Dafür hat die Initiative den erfahrenen Moderator Wolfgang Scheffler aus Bayern eingeladen, der den Teilnehmern einen Einblick in die Methode der Planungszelle gibt.

Hier können die Teilnehmer erleben wie Gespräche auf Augenhöhe geführt, gemeinsam überlegt und konstruktiv Lösungen gefunden werden. Die Bürgerrat-Initiative möchte diesen „Dialog-Raum“ erlebbar machen und engagierte Menschen ansprechen, die sich für eine lebendige Demokratie einsetzen.

Mit dem Workshop wird gezeigt, wie lokale Planungszellen im privaten, ehrenamtlichen oder beruflichen Kontext organisiert und Menschen in einen wertschätzenden Austausch gebracht werden können. Die Initiative Bürger:innenrat Region Freiburg ist überzeugt, dass solche offenen Dialog-Räume die demokratische Kultur stärken, anstatt uns in Debatten zu verlieren.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Geplant sind weitere Workshops.

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20.03.2024 19:00 Uhr
bis 22.03.2024 17:00 Uhr
Eupen (Belgien)

G1000 Frühjahrsschule zur deliberativen Demokratie

Veranstaltungsort: Kloster Heidberg, Bahnhofstr. 4, 4700 Eupen, Belgien

Die G1000 Frühjahrsschule zur deliberativen Demokratie. Das sind zwei Tage intensiven Lernens und informellen Austauschs mit weltweit führenden Bürgerrat-Experten und -Durchführern. In Eupen, dem pulsierenden Herzen des weltweit als vorbildlich angesehenen ostbelgischen Bürgerrat-Modells.

Programm

Mittwoch, 20. März (19 Uhr)

Willkommen - Erster Kontakt

Donnerstag, 21. März (9 - 18 Uhr)

Einführung - Deliberative Demokratie und Bürgerräte

Thema 1: Organisation und Leitung - Welche Akteure sind am Bürgerrat beteiligt und welche Rolle spielen sie? Wie setzt man einen Lenkungsausschuss ein? Wie legt man das Mandat fest?

Thema 2: Teilnehmergewinnung - Wie organisiere ich ein Losverfahren? Wie wähle ich die Kriterien für das Losverfahren aus? Wie kann ich bestimmte Zielgruppen einbeziehen? Wie kann ich sicherstellen, dass die Ausgelosten kommen - und auch bleiben?

Thema 3: Bereitstellung von Informationen - Wie sammle ich zugängliche, ausgewogene und relevante Informationen und stelle sie den Teilnehmern zur Verfügung?

Freitag, 22. März (9 - 17 Uhr)

Thema 4: Deliberation - Was brauche ich, um eine gute Deliberation zu organisieren? Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Moderationsstile? Wie kommen am Ende überzeugende Empfehlungen zustande?

Thema 5: Nachbereitung - Wie gestalte ich das Verfahren, um das bestmögliche Umfeld für die Umsetzung der Ergebnisse zu schaffen? Was sieht eine gute Nachbereitung nach dem Verfahren aus und wie kann sie sichergestellt werden?

Thema 6: Evaluierung - Warum und wie evaluiere ich Bürgerbeteiligungsexperimente? Welche Kriterien berücksichtige ich und wie kann ich Daten sammeln? Welche Lehren sind aus den Evaluierungen zu ziehen?

Workshops: Inklusion / Kommunikation

Diese Fortbildung richtet sich an Verwaltungsmitarbeiter, Politiker, Wissenschaftler, Durchführer und Mitglieder zivilgesellschaftlicher Organisationen, die an deliberativen Verfahren mit zufällig ausgelosten Bürgern arbeiten, um die Einbeziehung der Bürger an der Politikgestaltung zu verbessern.

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21.03.2024
09:00 - 17:00 Uhr
Leipzig

Workshop: Bürgerräte und losbasierte Beteiligungsformate auf kommunaler Ebene

Veranstaltungsort: Neues Rathaus und Stadthaus Leipzig, Martin-Luther-Ring 4, 04109 Leipzig

Gut beraten - Bürgerräte und losbasierte Beteiligungsformate auf kommunaler Ebene. Eine zufällig zusammengesetzte Gruppe von Laien berät, von Expertinnen und Experten informiert, über wichtige kommunale Themen. Geloste Bürgerräte sind eine Idee, die zunächst kurios erscheint. Tatsächlich sind sie aber eine einfache Antwort auf viele Herausforderungen, vor denen Kommunen stehen. Deshalb werden sie vielerorts bereits erfolgreich angewandt.

Sie lernen in diesem Workshop des Workshop des Erfahrungs- und Beratungsnetzwerks Bürgerbeteiligung Sachsen das Konzept losbasierter Beteiligungsformate und dessen kommunale Einsatzmöglichkeiten kennen. Sie analysieren das Potential losbasierter Teilnehmerrekrutierung, auch für andere Beteiligungsformate, und erarbeiten Kriterien für die Entscheidung, zu welchen Themen und Anlässen welches Format wie angeboten werden kann.

Dabei betrachten Sie auch die spezifischen Herausforderungen und Risiken solcher Formate und lernen, wie man diesen begegnen kann. Ein besonderer Blick gilt dabei den rechtlichen Anforderungen, Voraussetzungen und Grenzen, die zu beachten sind.

Nach diesem Workshop wissen Sie, welche unterschiedlichen losbasierten Methoden der Teilnehmerrekrutierung sich bewährt haben, wie eine breite Beteiligung sichergestellt und auch die Integration beteiligungsferner Milieus gelingen kann.

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21.03.2024
18:30 - 20:00 Uhr
Online

Für ein Denken & Debattieren in Sachfragen: Systemisches Konsensieren

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

Das Systemische Konsensieren ist ein konsensnahes Entscheidungsverfahren. Eine Gruppe ermittelt aus einer Reihe selbst entwickelter Lösungsvorschläge jenen Vorschlag, der in der Gruppe die geringste Ablehnung erfährt.

Diese Form der Entscheidungsfindung - von den Beteiligten nicht die Zustimmung zu einem Vorschlag zu erfragen, sondern das Ausmaß des Widerstands - ermöglicht ein Ergebnis, das einem Konsens am nächsten kommt. Denn es wird für jede einzelne Lösung das Ausmaß des gesamten Widerstands der Gruppe ermittelt.

Dieses auch in Bürgerräten angewandte Entscheidungsverfahren wird an diesem Abend in einer Veranstaltung von Mehr Demokratie in Bayern vorgestellt von

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Für ein Denken & Debattieren in Sachfragen.

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21.03.2024
18:30 - 20:30 Uhr
Brüssel (Belgien)

Demokratie erneuern

Veranstaltungsort: Full Circle, Chaussée de Vleurgat, 89 1050 Brüssel, Belgien

Die Wahl von repräsentativen Entscheidungsträgern ist heute unser etabliertestes Regierungssystem in der westlichen Welt. Aber es sieht sich einer wachsenden Legitimitäts-, Vertrauens- und Effizienzkrise gegenüber. Infolgedessen wird es einerseits durch eine Welle der Unterstützung für eine autoritärere Herrschaft und andererseits durch Innovation, Anpassung und eine Weiterentwicklung der grundlegenden Idee und Praxis dessen, was Demokratie sein sollte, herausgefordert.

Hugh Pope ist Autor und Befürworter einer auf dem Los basierenden Demokratie. Zuletzt war er Mitherausgeber des Buches The Keys to Democracy seines verstorbenen Vaters Maurice Pope.

Eva Rovers ist Autorin und Mitbegründerin des Bureau Burgerberaad in den Niederlanden. In ihrem jüngsten Buch Nu is het aan ons - Oproep tot echte Democratie plädiert sie leidenschaftlich dafür, die Politik nicht allein den Politikern zu überlassen.

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26.03.2024
14:00 - 17:30 Uhr
Brüssel (Belgien)

Von Wahlen zum Gehörtwerden: Die europäische Demokratie erweitern

Veranstaltungsort: Les Ateliers des Tanneurs, 60A Rue des Tanneurs, 1000 Brüssel, Belgien

In einer Zeit der Wahlversprechen und der parteizentrierten Politik ist zu fragen: Wie würden unsere Demokratien aussehen, wenn wir mehr wären als nur Wähler? Wie können komplexe Demokratien den Stimmen der Bürger dauerhaft Gehör schenken?

Die FIDE-Jahresversammlung 2024 zielt darauf ab, die Grenzen unserer bestehenden demokratischen Systeme zu erkunden und zu erweitern. Der Wahlkampf zu den Europawahlen ist eine Gelegenheit, sich neue Wege der Beteiligung an öffentlichen Entscheidungen vorzustellen.

Wahlen sind ausgrenzend, sie reduzieren die Prioritäten der Bürger auf die wichtigsten und polarisierendsten Themen. Deliberative Demokratie als Konzept und Praxis bereichert repräsentative Demokratien, indem sie eine umfassendere und kontinuierliche Beteiligung der Bürger ermöglicht. Sie eröffnet den Menschen Möglichkeiten, über den periodischen Akt der Stimmabgabe hinaus zur Politikgestaltung beizutragen. Dieser Ansatz erkennt an, dass die Ansichten der Bürger vielfältig und komplex sind, und versucht, diese Vielfalt in die politische Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

Der Schwerpunkt wird nicht auf flüchtigen Wahlversprechen liegen, sondern auf nachhaltigen, greifbaren Maßnahmen und Beispielen aus der Praxis, wie Beratung und Beteiligung in demokratische Systeme in ganz Europa integriert werden. Diese Beispiele werden als Hoffnungsträger und Inspiration dienen und zeigen, dass ein Wandel nicht nur möglich ist, sondern bereits stattfindet.

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26.03.2024
18:00 - 19:00 Uhr
Online

Kommunale Bürgerräte organisieren: Umgang mit den Ergebnissen und Nachbereitung

Veranstaltungsort: Videokonferenz-Plattform Zoom,

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) der Bergischen Universität Wuppertal und dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) gibt Mehr Demokratie das Handbuch „Kommunale Bürgerräte organisieren“ heraus. Es unterstützt zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure und richtet sich an Initiativen, Verwaltungen, Politiker und Prozessgestalterinnen und -gestalter.

Nach einer allgemeinen Vorstellung des Handbuchs am 23. Januar 2024 geht es in dieser Veranstaltung um das Thema Umgang mit den Ergebnissen und Nachbereitung.

In der Transfer-Phase wird dafür gesorgt, dass die Ergebnisse des Bürgerrates in der politischen Praxis Verwendung finden. Dies umfasst die Übergabe der Empfehlungen und die Durchführung von Transfer-Veranstaltungen sowie Begleitung und Nachbereitung.

In dieser Veranstaltung wird erklärt, worauf dabei zu achten ist.

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28.03.2024
13:30 - 16:30 Uhr
Groningen (Niederlande)

Symposium: Bürgerräte in den Nord-Niederlanden

Veranstaltungsort: Forum Groningen, Nieuwe Markt 1, 9712 KN Groningen, Niederlande

Bürgerräte sind in aller Munde. Sie werden als eine wichtige neue Form der Beteiligung und Ergänzung der Demokratie angesehen. Potenziell ein nützliches und verbindendes Demokratie-Instrument, gleichzeitig aber auch kompliziert und bei weitem nicht immer geeignet.

Was genau ist ein Bürgerrat? Was ist damit verbunden? Welche Möglichkeiten und Fallstricke gibt es? EMMA und Moventem laden Sie zum Symposium Bürgerräte in den Nord-Niederlanden ein. Ein interaktiver Nachmittag, an dem die Teilnehmer gemeinsam mit verschiedenen hochkarätigen Referenten Bürgerräte aus dem Blickwinkel von Wissenschaft und Praxis beleuchten werden.

Das Symposium Bürgerräte in den Nordniederlanden ist kostenlos und offen für alle Personen aus der öffentlichen Verwaltung, die an der Organisation von Bürgerräten beteiligt oder daran interessiert sind.

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16.04.2024
19:00 - 20:30 Uhr
Schwerte

Mehr Demokratie für Schwerte!? Workshop zu Bürgerräten

Veranstaltungsort: Volkshochschule Schwerte, Am Markt 11, 58239 Schwerte

Bürgerräte sind in aller Munde. Von der lokalen bis zur globalen Ebene werden mit diesem Demokratie-Instrument zufällig geloste Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln. Die hierbei entstehenden Handlungsempfehlungen werden in Räten und Parlamenten beraten, die über Annahme oder Ablehnung der Bürgervorschläge entscheiden.

In Städten und Gemeinden finden geloste Bürgerversammlungen besonders häufig Anwendung. Der Verein „Mehr Demokratie“ hat bundesweit in den vergangenen Jahren rund 100 Verfahren gezählt. In den Bürgerräten ging es oft um Klimaschutz, Verkehrspolitik und Fragen der Stadtentwicklung.

Auch in Schwerte besteht großes Interesse an zufallsbasierter Bürgerbeteiligung. In einer im Sommer 2023 in der VHS durchgeführten Veranstaltungen fand diese Idee Zuspruch aus verschiedenen Ratsfraktionen. Ende 2023 bildete sich eine Gruppe Interessierter, die sich dafür einsetzen will, dass ein Bürgerrat in Schwerte Realität wird.

An diesem Abend berichtet Thorsten Sterk als Bürgerrat-Experte beim Verein „Mehr Demokratie“ über Verfahren und Praxis von Bürgerräten. Anschließend sind alle Interessierten dazu eingeladen, über Möglichkeiten für die Nutzung der Losdemokratie in Schwerte zu diskutieren.

Bereits am 12. März 2024 treffen sich alle an Bürgerräten Interessierten zum ersten Vernetzungstreffen in diesem Jahr in der VHS.

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18.04.2024 09:00 Uhr
bis 20.04.2024 17:00 Uhr
Washington D.C. (USA)

Bürgerrat-Schule

Veranstaltungsort: Arizona State University, 1800 I St, Washington DC 20006, USA

Interessieren Sie sich für Demokratie? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Menschen im Alltag die Politik, die unser Leben bestimmt, beeinflussen können?

Wenn ja, dann lädt FIDE Sie ein, vom 18. bis 20. April 2024 an der deliberativen Schule in Washington teilzunehmen.

Bürgerräte sind innovative Foren, in denen eine zufällig ausgewählte Gruppe von Menschen zusammenkommt, um zu lernen, zu beraten und Empfehlungen zu komplexen politischen Themen abzugeben. Diese gelosten Bürgerversammlungen spiegeln die breitere Gemeinschaft wider und stellen sicher, dass alle Stimmen, insbesondere die oft unterrepräsentierten, gehört werden. Das ist gelebte Demokratie, bei der die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, sich kritisch mit Fakten auseinanderzusetzen, verschiedene Standpunkte zu diskutieren und gemeinsam Lösungen vorzuschlagen.

Von Paris bis British Columbia, Irland, Frankreich und Deutschland haben dieses Verfahren auf regionaler und nationaler Ebene für Themen von Abtreibung bis Klimapolitik eingesetzt. Kanada hat etwa 50 deliberative Verfahren auf nationaler und kommunaler Ebene durchgeführt. In den USA wächst das Interesse an Bürgerräten in Petaluma (Kalifornien), Montrose (Colorado) und mehreren anderen, die für 2024 geplant sind. Es ist an der Zeit, diese Verfahren auszuweiten und zu skalieren.

Die politische Polarisierung, die zunehmende Entfremdung der Bürger von den Institutionen und die Abhängigkeit der politischen Parteien von Legislaturperioden machen deutlich, dass die Demokratie dringend umgestaltet werden muss. Während das Vertrauen in Regierungen und Institutionen schwindet, erklären mehr als 60 Prozent der Demokraten und Republikaner, dass sie die Parteigrenzen überschreiten würden, um für einen Kandidaten zu stimmen, der sich im Falle seiner Wahl verpflichtet, die Wähler einzubeziehen. Diese Zahlen zeigen, dass die Bevölkerung nach einer sinnvollen und konsequenten Mitsprache lechzt.

Die Anwendung des demokratischen Losverfahrens hat sich bei der Auflösung von polarisierten Debatten und langfristigen Problemen als wirksam erwiesen. Damit die Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen in ihr politisches System zurückgewinnen und das Gefühl haben, dass ihre Stimme gehört wird, müssen diese Beratungen jedoch wirkungsvoll sein, gründlich konzipiert werden und auf hohen Standards beruhen.

FIDE vermittelt Ihnen die unverzichtbaren Fähigkeiten und Kenntnisse, um erfolgreiche deliberative Verfahren durchzuführen. Lernen Sie von lokalen und internationalen Experten, um demokratische Innovationen voranzutreiben!

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08.05.2024
12:00 - 13:30 Uhr
Online

Impuls in der Mittagspause: Ein neues Format von Bürgerräten

Veranstaltungsort: Online,

Verwaltungen sehen Bürgerräte oft als zusätzlichen Aufwand an. Ein innovatives Format sorgt dafür, dass sie eher zur Unterstützung werden.

Die französische Stadt Kingersheim hat seit Anfang der 1990er Jahre ihr Modell von Bürgerräten stetig entwickelt. Mittlerweile gibt es dort sieben verschiedene Formen von Bürgerbeteiligung, je nach anstehender Fragestellung. Zwei davon passen in das Modell Bürgerrat: nämlich für städtische Projekte (Gestaltung Durchgangsstraße, Bau eines Bürgerzentrums, Photovoltaik-Strategie, Parkanlage…) und für ständige Routineaufgaben der Gemeinde.

Der entscheidende Unterschied zu anderen Bürgerräten besteht in der Zusammensetzung dieses Bürgerrates. Er besteht aus Bürgern und gewählten Gemeindevertretern, aber die Bürger sind in der Mehrheit. Die Gemeindevertreter können ihre Argumente in die Diskussion direkt einbringen und nicht erst im Nachhinein das Ergebnis des Rates, die Empfehlungen, zerpflücken. Dadurch wird das gängige Problem der Bürgerräte entschärft, dass von den Ergebnissen kaum etwas umgesetzt wird. Dies sei, so der Bürgermeister Laurent Riche, in Kingersheim fast nie der Fall.

Hintergrund: Bürgerräte als Resonanzraum zwischen Verwaltung und Gesellschaft - das Beispiel Kingersheim

Eine Veranstaltung des Forums Agile Verwaltung.

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14.05.2024
09:00 - 16:00 Uhr
Kopenhagen (Dänemark)

Masterclass zu Bürgerräten

Veranstaltungsort: Demokrati Garage, Rentemestervej 57, 2400 Kopenhagen, Dänemark

Was ist ein Bürgerrat? Kann ich dieses Demokratie-Instrument in meiner Gemeinde oder Organisation nutzen? Wenn wir einen Bürgerrat organisieren wollen, wie fangen wir an? Und welche Schritte müssen wir unternehmen, um gute Ergebnisse zu erzielen?

Bürgerräte und ähnliche deliberative Verfahren entstehen seit einigen Jahren überall auf der Welt. Mehr als 600 wurden bereits in Ländern wie Kanada, Australien, Belgien und Schottland durchgeführt. Seit 2019 hat We Do Democracy mehr als 20 Bürgerräte in Dänemark durchgeführt, zum Beispiel in der Gemeinde Greve, an der Universität Kopenhagen und für einen Verband von Regionen und Gemeinden.

Deliberative Demokratie bietet Antworten auf einige der Herausforderungen, vor denen unsere Demokratie heute steht - mit sinkenden Mitgliederzahlen der politischen Parteien, Polarisierung, einer Vertrauenskrise und kurzfristigen politischen Lösungen in einer Zeit, in der das Gegenteil benötigt wird. Bürgerräte haben sich als ein demokratisches Format erwiesen, das eine Demokratie schaffen kann, die an die heutige Zeit angepasst ist. Eine Demokratie, in der die zentrale Frage lautet: Wie können wir mehr Menschen in politische Entscheidungsprozesse einbeziehen?

In diesem Seminar werden Sie gemeinsam mit anderen Entscheidungsträgern, Verwaltungsmitarbeitern und Demokratieakteuren einen Einblick in die Merkmale von Bürgerräten als partizipatorische und demokratische Methode gewinnen und erfahren, wie Sie sie in Ihrer Organisation einsetzen können.

Was erwartet Sie?

Ein Bürgerrat besteht aus einer zufällig ausgewählten Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die zusammenkommen, um sich über ein Problem zu informieren und es dann gemeinsam zu diskutieren. Schließlich geben sie Empfehlungen an Politiker und Entscheidungsträger ab.

In diesem Seminar tauchen Sie in die deliberative Welt ein. Grundlegendes Verständnis, internationale Beispiele, Herausforderungen und Chancen - und nicht zuletzt, was es von Ihnen und Ihrer Organisation verlangt. We do Democracy teilt praktisches Wissen aus mehr als 15 Bürgerräten und anderen Beteiligungsverfahren, die die Organisation in Dänemark organisiert hat, sowie Forschung und Erkenntnisse aus mehreren Ländern.

Die Organisatoren des Seminars gehen auf die praktischen Aspekte der Organisation eines Bürgerrates und die damit verbundenen Phasen, Kosten und Organisation ein.

Das Seminar richtet sich speziell an Entscheidungsträger und Mitarbeiter, die neugierig auf die Organisation von Bürgerräten sind oder sich bereits damit befassen. Als Teilnehmer erhalten Sie - neben dem Tagesprogramm - auch ein kleines Handbuch mit den wichtigsten Ressourcen, die Sie für den Start eines Bürgerrates benötigen. Die Grundsätze der Repräsentativität und die Überlegungen zur Inklusion sind auch für andere Beteiligungs- und Inklusionsbemühungen relevant.

Wer organisiert das Seminar?

Zakia Elvang ist Partnerin von We Do Democracy und hat mehr als 10 Bürgerräte in Dänemark organisiert, geleitet und moderiert. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeit, zu mobilisieren und für ihre Kunden und Partner Richtung und Wert zu schaffen. Sie war eine der treibenden Kräfte, um die Demokratie in Dänemark wieder auf die Tagesordnung zu setzen und ist als Beraterin in der internationalen Demokratieszene in den Bereichen Innovation, Kapazitätsaufbau, partizipative Strategien und Politikentwicklung tätig.

Info & Anmeldung: kolja@wedodemocracy.dk

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15.05.2024 10:00 Uhr
bis 16.05.2024 14:00 Uhr
Aachen / Eupen (Belgien)

Losbasierte Bürgerräte in der Praxis - Exkursion nach Aachen und Eupen

Veranstaltungsort: Aachen / Eupen,

Zufällig geloste Bürgerräte sind in aller Munde. Als weltweit vorbildlich gilt der permanente Bürgerdialog in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgien. Hier fanden seit 2019 bereits fünf geloste Bürgerversammlungen statt. Ein ebenfalls geloster Bürgerrat bestimmt die Themen und hat die Organisationsgewalt inne.

Erste Nachahmerin in Deutschland ist die Stadt Aachen. Deren Stadtrat hatte 2022 die Einführung eines ständigen Bürgerrates beschlossen. Im November 2023 fand der erste Bürgerrat zur Attraktivierung der Stadt als Einkaufsziel statt.

Das Laboratorium des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg lädt deshalb für den 15. und 16. Mai 2024 zu einer Studienfahrt nach Eupen in Ostbelgien sowie nach Aachen ein. Über die dortige Losdemokratie informieren

  • Anna Stuers, Permanenter Bürgerdialog in Ostbelgien
  • Frank Sukkau, Initiative Bürgerrat für Aachen

Hinweis: Gemeinsame Anreise mit Zug und Bus, eine Übernachtung in Eupen (Kostenübernahme durch Teilnehmer).

Information und Anmeldung: Laboratorium c/o Evangelischer Kirchenkreis Duisburg, E-Mail: laboratorium@ekir.de

15.05.2024 17:00 Uhr
bis 18.05.2024 13:00 Uhr
Bukarest (Rumänien)

Global Forum on Modern Direct Democracy 2024

Veranstaltungsort: Ort folgt, Bukarest, Rumänien

Zum ersten Mal überhaupt kommt das Globale Forum on Modern Direct Democracy nach Osteuropa! Vom 15. bis 18. Mai 2024 wird die weltweit größte Konferenz zur direkten Demokratie im rumänischen Bukarest stattfinden.

2024 wird ein entscheidendes Jahr für die Demokratie in Rumänien sein, denn nur zwei Wochen nach dem Forum finden die Wahlen zum EU-Parlament statt, und später im Jahr folgen Kommunal- und Parlamentswahlen.

Vor diesem Hintergrund wird das Global Forum 2024 seine Diskussionen auf ein wichtiges Thema konzentrieren: Vertrauen.

Das Vertrauen in Institutionen, Medien und Bürger ist für unsere Demokratien von entscheidender Bedeutung. Alarmierenderweise vertraut weniger als jeder vierte Rumäne seiner Regierung, und nur 12 Prozent vertrauen dem Parlament. Wie können wir ohne Vertrauen erwarten, dass wir mit- und füreinander Entscheidungen treffen? Gleichzeitig wird das Vertrauen in die Souveränität der Menschen und in ein friedliches Europa durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine, der nicht nur Rumänien, sondern auch die benachbarte Republik Moldau und die gesamte Schwarzmeerregion in Mitleidenschaft zieht, auf eine noch nie dagewesene Probe gestellt.

Jetzt ist es an der Zeit, den grundlegenden Wert der Demokratie zu bekräftigen und eine integrativere Demokratie neu zu konzipieren. Nehmen Sie an diesem wichtigen Austausch teil!

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21.05.2024 09:00 Uhr
bis 22.05.2024 17:00 Uhr
Budapest (Ungarn)

Frühjahrsschule zu Klima-Bürgerräten

Veranstaltungsort: MagNet Közösségi Ház, 98 Andrássy út Budapest, 1062, Ungarn

Das Klima und die Demokratie schreien um Hilfe! Von der Polarisierung bis zur Kurzsichtigkeit der Wähler - die Institutionen ringen um Lösungen. In diesen entscheidenden Momenten sehnen sich die Bürger nach einem Mitspracherecht bei der Gestaltung der Zukunft.  Klima-Bürgerräte sind eine der vielversprechendsten Methoden, um diesen Stillstand zu überwinden.

Möchten Sie sich mit diesem transformativen Ansatz auseinandersetzen? KNOCA und FIDE präsentieren in Zusammenarbeit mit DemNet eine neue Ausgabe der Frühjahrsschule zu Klima-Bürgerräten Merken Sie sich den Termin vor - 21. bis 22. Mai - und kommen Sie in die pulsierende Stadt Budapest, um demokratische Lösungen für die Klimakrise zu erforschen.

Was Sie erwartet

Vertieftes Lernen: Gewinnen Sie umfassende Einblicke in die Dynamik von Klima-Bürgerräten und ihre zentrale Rolle bei der Verbesserung der Demokratie.

Experten-Partnerschaften: Profitieren Sie von der kombinierten Expertise von KNOCA, FIDE und DemNet, um reichhaltiges Fachwissen zu erhalten, das von führenden Experten auf diesem Gebiet vermittelt wird.

Internationale Zusammenarbeit: Beteiligen Sie sich an einem globalen Dialog über die Herausforderungen und Möglichkeiten im Zusammenhang mit Klima und Demokratie und tragen Sie zu einem gemeinsamen Verständnis von Best Practices bei.

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05.06.2024 09:30 Uhr
bis 07.06.2024 16:00 Uhr
München

Seminar: Dynamic Facilitation

Veranstaltungsort: München, (Ort folgt)

Dynamic Facilitation (DF) ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Der bzw. die Dynamic Facilitation-Moderator/in erreicht das, indem er oder sie einen Raum der unbedingten Sicherheit und Wertschätzung für jeden Teilnehmer schafft. Durch die Haltung tiefen Interesses für alles, was ausgedrückt werden möchte, sowie des sehr fokussierten Zuhörens inspiriert er bzw. sie die ganze Gruppe zum zugewandten Zuhören, ermöglicht den jeweils Sprechenden, beim Sprechen auch tiefer in sich zu forschen, und weckt dadurch die Fülle an Möglichkeiten, die in der Gruppe verborgen liegen.

Bedenken, Widerstände, heftige Gefühle, die in Gruppenprozessen sonst oft als störend empfunden werden, sind hier wertvoll und willkommen. Häufig erweisen gerade sie sich als entscheidende Impulse für eine tragfähige Lösung.

Neben der zugewandten Haltung der Moderation, braucht es bei DF formell ein einfaches und klares Setting. Dieses besteht im Wesentlichen aus vier Flipcharts, unter denen alle Beiträge der Teilnehmer festgehalten werden. Das lässt den Prozess der Gruppe nachvollziehbar und zu einer gemeinsamen Geschichte werden und somit zu einer weiteren Quelle für Erkenntnis und Wachstum.

In diesem dreitägigen Seminar erlernen die Teilnehmer die wichtigsten Elemente von Dynamic Facilitation, dem Wisdom Council Process und von Bürgerräten. Sie erleben DF und die Wirkung beispielhaft, praktizieren sie selbst, tauschen sich aus und tauchen somit tief ein in das, was DF auch im Vergleich zu anderen Methoden so besonders macht.

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07.06.2024
11:00 - 18:00 Uhr
Köln

Netzwerk Bürgerbeteiligung

Veranstaltungsort: Jugendherberge Köln-Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln

Das Handlungsfeld Bürgerbeteiligung entwickelt sich derzeit sehr dynamisch. Es zeigen sich vielfältige neue Impulse, Anforderungen und Handlungserfordernisse: Innovative Mitwirkungs- und Kooperationsformen entstehen, gleichzeitig erhalten einige bewährte Formen der Beteiligung eine stärkere Bedeutung, andere wiederum müssen ganz neu gedacht werden.

Was heißt dies alles für die Ausgestaltung von demokratischen Prozessen und die Realisierung von Beteiligung? Was gilt es zu bewahren, was neu aufzusetzen? Wo liegen die Chancen und die Grenzen bisheriger und neuer partizipativer Ansätze? Wie kann und soll das offensichtlich neue Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik austariert und ausgestaltet werden?

Kurz gesprochen: Was zeichnet eine nach vorne weisende Bürgerbeteiligung aus – und wie können wir sie realisieren?

Dies alles - und mehr - diskutieren die Teilnehmer des Netzwerktreffens am Freitag, den 7. Juni 2024 in Köln-Deutz.

Der Titel des Netzwerktreffens 2024 lautet:
Bürgerbeteiligung verändert sich.
Neue Handlungsräume für Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik

Nähere Informationen folgen.

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10.06.2024 11:00 Uhr
bis 15.06.2024 15:00 Uhr
St. John's (Kanada) / Kapstadt (Südafrika) / Belo Horizonte (Brasilien)

Participedia-Schule für transnationale demokratische Innovationen 2024

Die Landschaft der transnationalen Öffentlichkeitsbeteiligung - die Beteiligung von Einzelpersonen oder Gruppen aus mehreren Ländern an politischen Prozessen, Entscheidungsfindungen, Entwürfen oder Interessenvertretungen, die über nationale Grenzen oder Themen hinausgehen - verändert sich rasch. Überall auf der Welt gibt es neue Innovationen, Theorien, Bewegungen, Strategien und Erfolge. Die miteinander verbundenen Herausforderungen, vor denen wir stehen, gehen über die nationalen Grenzen hinaus, und das gilt auch für ihre demokratischen Lösungen.

Diese neuen transnationalen Prozesse, Methoden und Werkzeuge finden immer mehr Anklang, sei es durch globale Bürgerräte und transnationale deliberative Organisationsformen, digitale Infrastrukturen und Methoden der vernetzten Partizipation, Forschung, Engagement und Koalitionsbildung. Mehr denn je müssen wir uns zusammensetzen, Erfahrungen austauschen und uns die Fähigkeiten aneignen, um auf transnationale demokratische Innovationen zu reagieren, von ihnen zu lernen, sie zu identifizieren, zu erforschen und zu gestalten.

In Zusammenarbeit mit der Memorial University, der University of Western Cape, der McMaster University, dem Coady Institute, der Federal University of Minas Gerais, der Innovation for Policy Foundation, Mission Publiques, Democracy International und einem Konsortium führender Praktiker und Wissenschaftler lädt Participedia Sie ein, an der nächsten Participedia School on Transnational Democratic Innovations teilzunehmen!

Die Veranstaltung wird vom 10. bis 15. Juni 2024 gleichzeitig an drei Orten stattfinden: Memorial University (St. John's, Kanada), University of Western Cape (Kapstadt, Südafrika) und die Federal University of Minas Gerais (Belo Horizonte, Brasilien). Die Veranstaltung in Brasilien wird hauptsächlich auf Spanisch/Portugiesisch stattfinden, und die drei Standorte werden durch ein einzigartiges virtuelles Programm mit Live-Übersetzung miteinander verbunden, um die Zugänglichkeit und die Wirkung zu maximieren. Mit diesem global dezentralisierten Ansatz hoffen die Veranstalter, ein transnationales Ökosystem des Lernens zu schaffen, das das Thema widerspiegelt und Studenten und Durchführer aus der ganzen Welt miteinander und mit führenden Experten verbindet.

Die Teilnehmer können sich an allen Standorten persönlich anmelden, bis alle Plätze vergeben sind (50 Plätze pro Campus). Je nach Bedarf stehen begrenzte Stipendien zur Verfügung, um die Kosten für Anmeldung, Anreise und Unterkunft zu decken. Alle Speisen und Getränke werden für die Teilnehmer bereitgestellt.

Die Participedia-Schule bietet:

  • Anerkanntes Kompetenztraining: Förderung des Erfahrungsaustauschs zwischen Durchführern, Studenten und Wissenschaftlern im Rahmen eines geleiteten Curriculums, das zur Entwicklung von Fähigkeiten und Bereichen führt und mit einem Teilnahmezertifikat des Coady-Instituts anerkannt wird. Die Teilnahme kann an Ihrer Heimathochschule angerechnet werden, kontaktieren Sie die Veranstalter für weitere Informationen.
  • Interdisziplinärer, intersektionaler und internationaler Austausch: Bieten Sie Praktikern, Studenten und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich mit Erfahrungen, Menschen und Ideen aus der ganzen Welt in einem kollaborativen Rahmen auseinanderzusetzen, der zu neuen Forschungsfragen, politischen Ansätzen und Partnerschaften führen wird.
  • Wissensaustausch, Transfer und Zusammenarbeit: Erkundung neuester Theorien, Forschung und erfahrungsbasierter Erkenntnisse über transnationale demokratische Innovationen durch Problemlösung und Co-Design.
  • Wissenssynthese und -verbreitung: Sensibilisierung von Mitarbeitern internationaler Organisationen, Diplomaten, der transnationalen Zivilgesellschaft, Aktivisten und Universitätsstudenten für die Theorie und Praxis der transnationalen Demokratie und Zusammenfassung der Erkenntnisse in einer frei zugänglichen Veröffentlichung.

Wo: Memorial University (MUN), St. Johns, Neufundland, Kanada; University of Western Cape, Kapstadt, Südafrika; Federal University of Minas Gerais, Belo Horizonte, Brasilien

Wann: 10. - 15. Juni 2024

Wer: Fachleute, deren Arbeit durch die Vertiefung der grenzüberschreitenden Partizipation und die Anwendung transnationaler partizipatorischer Verfahren verbessert werden kann; Durchführer aus der Zivilgesellschaft, Befürworter und Netzwerke, deren Einfluss durch die strategische Beteiligung an und die Fähigkeit, transnationale demokratische Innovationen zu schaffen, zu gestalten und zu fördern, verstärkt werden kann; und Hochschulstudenten, die sich für die Theorie und Praxis der grenzüberschreitenden Demokratie interessieren.

Teilnahmegebühren

Memorial University in St. John's Neufundland, Kanada
Sprache: Englisch (primär)
Gebühr für Durchführer: $800 CDN
Gebühr für Studenten: $800 CDN

University of Western Cape in Kapstadt, Südafrika
Sprache: Englisch (Grundkurs)
Gebühr für Durchführer: $800 CDN
Gebühr für Studenten: $800 CDN

Bundesuniversität von Minas Gerais in Belo Horizonte, Brasilien
Sprache: Spanisch/Portugiesisch (primär)
Gebühr für Durchführer: $400 CDN
Gebühr für Studenten: $0 CDN

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20.06.2024 09:30 Uhr
bis 22.06.2024 16:00 Uhr
Berlin

Seminar: Dynamic Facilitation

Veranstaltungsort: Berlin, (Ort folgt)

In diesem dreitägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie Dynamic Facilitation, eine einzigartige Moderationsmethode, erfolgreich in verschiedenen Kontexten anwenden können. Dies reicht vom Corporate Bereich bis zur Bürgerbeteiligung, insbesondere dem Bürgerrat und dem Wisdom Council Process. Aber auch im individuellen 1:1 Coaching werden Sie mit Dynamic Facilitation Durchbrüche feiern.

Dynamic Facilitation eignet sich besonders gut in Situationen, in denen komplexe Probleme gelöst oder kreative Lösungen entwickelt werden müssen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Bürgerbeteiligung und Bürgerräte: Dynamic Facilitation ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an Lösungsfindungsprozessen teilzunehmen. Es fördert offenen Dialog und unterstützt die Entwicklung von Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.
  2. Innovationsprozesse: In Unternehmen kann Dynamic Facilitation verwendet werden, um innovative Ideen zu generieren und komplexe Probleme in Produktentwicklung oder strategischer Planung anzugehen.
  3. Konfliktlösung: Die Methode eignet sich auch zur Konfliktlösung und Mediation. Sie ermöglicht es Konfliktparteien, ihre Anliegen und Bedenken auszudrücken und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
  4. Teamentwicklung: Dynamic Facilitation kann in Teamentwicklungsprozessen eingesetzt werden, um die Zusammenarbeit zu stärken und die Kreativität der Teammitglieder zu fördern.
  5. Individuelles Coaching: Im Coaching kann die Methode dazu verwendet werden, Einzelpersonen bei der Lösung persönlicher Herausforderungen zu unterstützen und ihre eigenen kreativen Ressourcen zu aktivieren.

Generell eignet sich Dynamic Facilitation immer dann, wenn vielfältige Perspektiven und Ideen zusammengebracht werden wollen, um komplexe Probleme anzugehen und gemeinsam getragene Lösungen zu finden.

Das Seminar bietet die Gelegenheit, von erfahrenen Trainerinnen und Trainern zu lernen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Entdecken Sie die Potenziale von Dynamic Facilitation.

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01.07.2024 09:00 Uhr
bis 05.07.2024 14:00 Uhr
Bremen

Unsere Demokratie: bedroht - wehrhaft - reformbedürftig?

Veranstaltungsort: VHS im Bamberger, Raum 303, Faulenstr. 69, 28195 Bremen

Unsere Demokratie scheint vor einem Wandel zu stehen und wird auch angezweifelt. Die VHS Bremen lädt zur Diskussion darüber ein, ob unsere Demokratie bedroht ist und wie sie verbessert werden könnte.

Was sind Gründe für scheinbar verrohte Umgangsformen und zunehmende Gewaltbereitschaft? Welche Werte sind uns wichtig im demokratischen Zusammenleben? Die Teilnehmer dieses Seminars untersuchen, wie diese Werte ganz konkret in unserem Erleben herausgefordert werden durch militante Proteste, Neonazis, Extremisten, durch gefälschte Internet- und Medienkampagnen oder auch durch überzogene staatliche Kontrollen und Polizeigewalt. Dazu werden die Teilnehmer mit dem Verfassungsschutz, Parteien und Organisationen in Bremen darüber reden, was sie dafür tun, um unser demokratisches Zusammenleben wehrhaft zu verteidigen und durch Zivilcourage und Engagement zu verbessern.

Wollen wir „mehr Demokratie wagen“ durch Plebiszite und Bürgerräte? Dafür wird Demokratiekompetenz praktisch eingeübt.

Teilnahmegebühr: 95 Euro

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01.07.2024 13:00 Uhr
bis 03.07.2024 14:00 Uhr
Toulouse (Frankreich)

Europäische Konferenz zur Bürgerbeteiligung

Veranstaltungsort: Centre des Congrés Pierre Baudis, 11Esp. Compans Caffarelli, 31000, Toulouse, Frankreich

Décider ensemble organisiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Toulouse das achte Jahr in Folge die Rencontres européennes de la participation (Europäische Konferenzen zur Bürgerbeteiligung).

Eine Woche, in der die Teilnehmer ihre Verfahren, Vorstellungen und Erwartungen zur Rolle der Bürgerbeteiligung bei der Begleitung des Wandels für morgen durch Debatten, Workshops, Erfahrungsaustausch, Experimente und informellen Austausch austauschen, hinterfragen, konfrontieren und teilen können.

Diese Konferenzen sind das jährliche Treffen der Akteure der Bürgerbeteiligung in Frankreich und Europa mit jeweils mehr als 1.000 Teilnehmern.

Programm

 Wie kann Bürgerbeteiligung den Wandel von morgen begleiten?

  • Montag, 1. Juli: Der erste Tag ist der Stadt Toulouse gewidmet, der Mitorganisatorin dieser 8. Ausgabe, und der Entdeckung ihrer partizipativen Ansätze, ihrer engagierten Akteure, ihrer Gegend, ihres Erbes und ihrer Kultur. Dieser Tag endet mit der Eröffnungszeremonie im Espace Vanel.
  • Dienstag, 2. Juli, und Mittwoch, 3. Juli: Die Teilnehmer treffen sich im Centre des Pierre Baudis im Herzen des Stadtzentrums zu zwei Tagen des Austauschs und der Debatten.
  • Donnerstag, 4. Juli und Freitag, 5. Juli: Die Rencontres gehen in die Verlängerung mit mehreren Webinaren und digitalen Workshops unter Beteiligung von internationalen Akteuren.

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17.07.2024 09:30 Uhr
bis 19.07.2024 16:00 Uhr
Karlsruhe

Seminar: Dynamic Facilitation

Veranstaltungsort: Karlsruhe, (Ort folgt)

Dynamic Facilitation (DF) ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Der bzw. die Dynamic Facilitation-Moderator:in erreicht das, indem er oder sie einen Raum der unbedingten Sicherheit und Wertschätzung für jeden Teilnehmer schafft. Durch die Haltung tiefen Interesses für alles, was ausgedrückt werden möchte, sowie des sehr fokussierten Zuhörens inspiriert er bzw. sie die ganze Gruppe zum zugewandten Zuhören, ermöglicht den jeweils Sprechenden, beim Sprechen auch tiefer in sich zu forschen, und weckt dadurch die Fülle an Möglichkeiten, die in der Gruppe verborgen liegen.

Bedenken, Widerstände, heftige Gefühle, die in Gruppenprozessen sonst oft als störend empfunden werden, sind hier wertvoll und willkommen. Häufig erweisen gerade sie sich als entscheidende Impulse für eine tragfähige Lösung.

Neben der zugewandten Haltung der Moderation, braucht es bei DF formell ein einfaches und klares Setting. Dieses besteht im Wesentlichen aus vier Flipcharts, unter denen alle Beiträge der Teilnehmer festgehalten werden. Das lässt den Prozess der Gruppe nachvollziehbar und zu einer gemeinsamen Geschichte werden und somit zu einer weiteren Quelle für Erkenntnis und Wachstum.

In diesem dreitägigen Seminar erlernen die Teilnehmer die wichtigsten Elemente von Dynamic Facilitation, dem Wisdom Council Process und von Bürgerräten. Sie erleben DF und die Wirkung beispielhaft, praktizieren sie selbst, tauschen sich aus und tauchen somit tief ein in das, was DF auch im Vergleich zu anderen Methoden so besonders macht.

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05.08.2024 10:00 Uhr
bis 09.08.2024 13:00 Uhr
Walsrode

Seminar: Angewandte Demokratie

Veranstaltungsort: ver.di BIZ Walsrode, Sunderstr. 77, 29664 Walsrode

Es wird viel darüber geklagt, dass unser politisches System zu einer Schein-Demokratie verkommen sei, in der sich am Ende die mächtigen Wirtschaftsinteressen durchsetzen würden. Auch in unseren direkten Zusammenhängen begegnet uns immer wieder das Phänomen, dass Demokratie eine schöne Idee ist, aber keiner weiß, wie es konkret geht.

Statt Sorgen zu vertiefen, wollen die Organisatoren dieses Seminars den Blick auf die neu entstandenen Strukturen richten, die im Kleinen und Großen die Demokratie wieder lebbar und erlebbar machen. Die Teilnehmer orientieren uns in dieser Woche an Menschen, die in ihren betrieblichen oder gemeinschaftlichen Zusammenhängen neue Wege gehen. Mit Hilfe von Soziokratie, systemischem Konsensieren, und einer konstruktiven Feedbackkultur sorgen sie dafür, dass Minderheiten tatsächlich aktiv einbezogen und Veränderungen motiviert gemeinsam gestaltet werden können.

Es gibt viele Beispiele aus den Bewegungen des gesellschaftlichen Wandels - von campact bis Gemeinwohlökonomie, von Bürgerräten bis zu Schulparlamenten - die uns inspirieren können, selbst im betrieblichen Umfeld aktive, demokratisierende Impulse zu setzen. Oft fängt es an mit der eigenen Haltung, mit Kommunikation und dem Mut, Gewohnheiten zu hinterfragen.

Seminargebühr: 425,00 €
ver.di-Mitglieder nehmen kostenlos teil

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19.09.2024 09:00 Uhr
bis 20.09.2024 16:00 Uhr
Vancouver (Kanada)

Democracy R&D-Jahresversammlung 2024

Veranstaltungsort: Vancouver (Kanada), Ort folgt

Democracy R&D ist ein internationales Netzwerk aus Organisationen, Verbänden und Einzelpersonen, das Entscheidungsträgern hilft, schwierige Entscheidungen zu treffen und öffentliches Vertrauen aufzubauen.

Das Netzwerk implementiert und fördert gemeinsam Wege zur Verbesserung der Demokratie, von der lokalen bis zur globalen Ebene.

Democracy R&D wünscht sich Demokratien, die die Menschen in wichtige öffentliche Entscheidungen einbeziehen, die mit unseren derzeitigen Strukturen nur schwer zu bewältigen sind - durch Verfahren, die repräsentativ, deliberativ, frei von Manipulation, informiert und wirksam sind.

Die Jahresversammlung von Democracy R&D 2024 findet in Vancouver statt.

Weitere Informationen folgen.

Mehr Informationen: Democracy R&D

20.11.2024 09:30 Uhr
bis 22.11.2024 16:00 Uhr
Düsseldorf

Seminar: Dynamic Facilitation

Veranstaltungsort: Düsseldorf, (Ort folgt)

Dynamic Facilitation (DF) ist eine Moderationsmethode, die kleine und mittelgroße Gruppen unterstützt, zu Lösungen zu gelangen, die oft unerwartet, erstaunlich kreativ oder besonders nachhaltig und von transformativer Kraft für alle Beteiligten sind. Selbst aus unlösbar erscheinenden Problemen oder Konflikten heraus können sich völlig neue Wege ergeben.

Der bzw. die Dynamic Facilitation-Moderator:in erreicht das, indem er oder sie einen Raum der unbedingten Sicherheit und Wertschätzung für jeden Teilnehmer schafft. Durch die Haltung tiefen Interesses für alles, was ausgedrückt werden möchte, sowie des sehr fokussierten Zuhörens inspiriert er bzw. sie die ganze Gruppe zum zugewandten Zuhören, ermöglicht den jeweils Sprechenden, beim Sprechen auch tiefer in sich zu forschen, und weckt dadurch die Fülle an Möglichkeiten, die in der Gruppe verborgen liegen.

Bedenken, Widerstände, heftige Gefühle, die in Gruppenprozessen sonst oft als störend empfunden werden, sind hier wertvoll und willkommen. Häufig erweisen gerade sie sich als entscheidende Impulse für eine tragfähige Lösung.

Neben der zugewandten Haltung der Moderation, braucht es bei DF formell ein einfaches und klares Setting. Dieses besteht im Wesentlichen aus vier Flipcharts, unter denen alle Beiträge der Teilnehmer festgehalten werden. Das lässt den Prozess der Gruppe nachvollziehbar und zu einer gemeinsamen Geschichte werden und somit zu einer weiteren Quelle für Erkenntnis und Wachstum.

In diesem dreitägigen Seminar erlernen die Teilnehmer die wichtigsten Elemente von Dynamic Facilitation, dem Wisdom Council Process und von Bürgerräten. Sie erleben DF und die Wirkung beispielhaft, praktizieren sie selbst, tauschen sich aus und tauchen somit tief ein in das, was DF auch im Vergleich zu anderen Methoden so besonders macht.

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