"Nationales Bürgerforum" zur Zukunft Europas

Europaparlament / Brigitte Hase

Das Auswärtige Amt veranstaltet im Januar 2022 ein zufällig gelostes "Nationales Bürgerforum". Dort können Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Ideen zur Zukunft Europas aktiv einbringen: Wie kann die EU ihre gemeinsamen demokratischen Werte schützen und Rechtstaatlichkeit stärken? Wie kann der Übergang zu einer nachhaltigen und digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft gelingen? Welche Rolle sollte die EU in der Welt spielen?

Ziel dieses Bürgerforums ist es, gemeinsam Handlungsempfehlungen zu erarbeitet und damit einen konkreten Beitrag zur fortlaufenden "Konferenz zur Zukunft Europas" zu leisten.

Konferenz zur Zukunft Europas

Die ‚Konferenz zur Zukunft Europas‘ ist eine Initiative der Europäischen Union. Diese verfolgt das Ziel, in einen intensiven Dialog mit den europäischen Bürgerinnen und Bürgern über die künftige Entwicklung der EU zu treten. Alle Ideen, die bei den zahlreichen nationalen und europäischen Dialogformaten entstehen oder auch individuell formuliert werden, werden auf einer zentralen digitalen Plattform zusammengeführt.

Auch die konkreten Empfehlungen aus den "Nationalen Bürgerforen" (neben Deutschland u.a. in Frankreich und Belgien) sowie aus "Europäischen Bürgerforen" werden dort eingestellt. Alle Vorschläge werden anschließend in einer Plenarversammlung mit Vertretern von Zivilgesellschaft, nationalen Parlamenten, Mitgliedstaaten und EU-Institutionen sowie mit Bürgerinnen und Bürgern und diskutiert. Die Bundesregierung wird dort vertreten durch den Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, und die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Claudia Dörr-Voß.

100 zufällig geloste Bürger

Insgesamt 100 per Zufallsverfahren ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an dem "Nationalen Bürgerforum" in Berlin teilzunehmen. Hierzu finden am 8. Januar 2022 zunächst vier digitale Diskussionsrunden mit jeweils 25 Teilnehmenden statt. Am 15. und 16. Januar 2022 folgt dann eine zweitägige Konferenz mit allen 100 Teilnehmenden im  Auswärtigen Amt in Berlin.

Mehr Informationen: