Bürgerversammlung zu „Wohnraum für alle“

31. Oktober 2021 Uhr
Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Schon zum dritten Mal werden zufällig geloste Bürgerinnen und Bürger aus Ostbelgien eingeladen, über ein Thema zu diskutieren und Empfehlungen an die Politik zu richten. Thema der neuen Runde ist „bezahlbares und zukunftsfähiges Wohnen“.

Für die Bürgerversammlung, die sich seit dem 30. Oktober 2021 mit dem Thema befasst, hatte das Ständige Sekretariat des Bürgerdialogs 1.000 Einladungen versandt. Aus den an einer Teilnahme interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde eine Gruppe zusammengestellt, die nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Wohnort und sozio-ökonomischer Hintergrund (Beruf, Ausbildungsgrad, Familienzusammensetzung usw.) ein Abbild der Bevölkerung ist.

Bevölkerung konnte Themen vorschlagen

Im Frühjahr 2021 war die Bevölkerung aufgerufen worden, neue Themen für die Bürgerversammlung vorzuschlagen und zu wählen. Aus den zahlreichen Vorschlägen hatte der Bürgerrat, der die Bürgerversammlungen vorbereitet, ein Diskussionsthema festgelegt. Die dritte Runde des Bürgerdialogs in Ostbelgien befasst sich mit der Frage „Wohnraum für alle! Wie kann die Politik zukunftsfähigen und bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen?“

Wichtigster Teil des Bürgerdialogs in Ostbelgien ist die Bürgerversammlung: Sie diskutiert über Themen und spricht Empfehlungen an die Politik aus. Sie setzt sich aus 25 bis 50 Bürgern zusammen, die per Los bestimmt werden.

Ausgeloste organisieren Prozess

Der Bürgerrat organisiert die Bürgerversammlung und überwacht die Umsetzung der Empfehlungen der Bürgerversammlung durch die Politik. Er setzt sich aus 24 Bürgern zusammen, die vorher bereits an einer Bürgerversammlung teilgenommen haben.

Das Ständige Sekretariat des Bürgerdialogs besteht aus einem Personalmitglied der Parlamentsverwaltung. Es betreut den gesamten Bürgerdialog.

Empfehlungen der zweiten Bürgerversammlung in der Umsetzung

Im Mai 2021 hat die zweite Bürgerversammlung ihre Empfehlungen zum Thema „Inklusion macht Schule!“ vorgelegt. Die Ausschüsse im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien befassen sich zurzeit mit den Empfehlungen.

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